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Wadgasser Ratsmitglied Stephan Schneider wechselt zu den Piraten

Wadgassen. Das Wadgasser Gemeinderatsmitglied Stephan Schneider ist von den Grünen zur Piratenpartei gewechselt. Der Vorsitzende der Grünen Wadgassen, Adriano Pitillo, hierzu: „Wir wünschen Stephan Schneider, der laut eigener Aussage nunmehr von der Programmatik der Piratenpartei überzeugt ist, viel Erfolg auf seinem weiteren politischen Lebensweg. red

"

Da die Grünen nach Differenzen mit seiner vormals politischen Heimat, der SPD und nachfolgend der Linken, nur eine weitere Zwischenstation gewesen seien, seien die Grünen guter Hoffnung, dass Schneider "nun endlich die passende Plattform gefunden hat", auf der er politisch aktiv sein könne. Pitillo: "Aller guten Dinge sind schließlich vier. Oder so ähnlich."

Wenn im Mai Kommunalwahl ist, werden sich wohl einige Leute bewerben, die zwei, drei oder sogar vier Parteibücher gehabt haben. Nun ist es zwar nicht schändlich, im Laufe eines langen Politik-Lebens eine Partei zu wechseln. Wenn es aber über Freie-Wähler-Gruppierungen oder zum Beispiel die Piraten zum Mehrfachwechsel und dann womöglich noch zu mehr als einem Schwenk in einer Wahlperiode von Kreistag, Stadt- oder Gemeinderat kommt, ist das kaum noch nachvollziehbar. Für mich hat sich solch ein Polit-Wandervogel disqualifiziert.

"Aber die sind doch nur ihrem Gewissen verantwortlich", schallt es mir entgegen. Klar, wenn sie das denn mit ihrem Gewissen vereinbaren können, immer mal wieder ihre Überzeugungen zu ändern. Und außerdem sollten die kommunalen Mandatsträger schon auch mal daran denken, dass sie über Parteilisten gewählt werden. Die, die als Persönlichkeiten Stimmen bekommen, sind die wenigsten.