| 00:00 Uhr

Taxifahrt über Grenze soll einfacher werden

Saarbrücken. Ries warnt vor Chemie in Karnevalskostümen Die SPD-Landtagsfraktion warnt vor gesundheitsschädlichen Kostümen. „Leider entpuppen sich viele Karnevalskostüme und Masken als wahre Chemie-Cocktails“, erklärte die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Isolde Ries. red

So seien darin viele Farbstoffe und Weichmacher wie Phthalate enthalten. "Diese Weichmacher etwa gelten als fortpflanzungsschädigend und stehen im Verdacht, Auslöser für bestimmte hormonabhängige Krebsarten wie etwa Hoden- und Brustkrebs zu sein", sagte Ries weiter.

JU will nur noch eine Hochschul-Verwaltung



Die Junge Union Saar fordert, die Verwaltungen der Saar-Uni und der übrigen Hochschulen im Saarland zusammenzulegen. "Es ist unverständlich, weshalb Einrichtungen vorgehalten werden, die nur wenige Kilometer voneinander entfernt dieselben Aufgaben erledigen", erklärte die Junge Union in einer Mitteilung. Die Uni und die übrigen Hochschulen seien gefordert, ein Konzept vorzulegen. Auch eine Zusammenarbeit und eine Zusammenlegung mit zentralen Stellen der Landesverwaltung seien zu prüfen.

Kommunalaufsicht bestätigt CDU-Fraktion

Die Kommunalaufsicht des Landes hat einer Beschwerde der Riegelsberger CDU-Gemeinderatsfraktion gegen Bürgermeister Klaus Häusle (SPD) Recht gegeben: Nachdem ein vom Rat bereits genehmigtes Kindergarten-Bauprojekt nachträglich in mehrere Einzelprojekte gesplittet worden war, hatte der Bürgermeister eine Gartenbau-Planung für etwa 30 000 Euro vergeben. Der Rat hätte aber nochmals entscheiden müssen. Ein Schaden sei jedoch nicht entstanden.

Taxifahrt über Grenze soll einfacher werden

Saar-Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) hat bei Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) für ein Abkommen zur Regelung des grenzüberschreitenden Taxiverkehrs zwischen Deutschland und Frankreich geworben. Der Interregionale Parlamentarierrat (IPR) der Großregion begrüßte die Bemühungen der Landesregierung. Bislang können nur Taxis aus Deutschland ohne Probleme Fahrgäste nach Frankreich transportieren - oder von dort nach Deutschland. Französischen Unternehmen ist dies nur mit einer Sondererlaubnis gestattet.

Korrektur

Im Saarland eher wenig Zahnmedizin-Studenten

In den Bericht über die Zahnmedizin am Homburger Uniklinikum hat sich ein Fehler eingeschlichen. In der Freitag-Ausgabe der SZ hieß es, im Saarland kämen auf 1000 Einwohner 15,9 Zahnmediziner. Richtig muss es heißen: Auf 100 000 Einwohner kamen im Wintersemester 2011/2012 laut Wissenschaftsrat 15,9 Zahnmedizin-Studenten. Darunter liegen nur noch Sachsen-Anhalt (11,3 Prozent), Niedersachsen (14,3) und Schleswig-Holstein (15,8).