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Ostermarsch für friedliche Lösung im Ukraine-Konflikt

Rund 350 Teilnehmer demonstrierten beim Ostermarsch im vergangenen Jahr. Foto: Bub
Rund 350 Teilnehmer demonstrierten beim Ostermarsch im vergangenen Jahr. Foto: Bub FOTO: Bub
Saarbrücken. Das Friedens-Netz Saar lädt für Ostersamstag, 19. eib

April, zum traditionellen Ostermarsch durch Saarbrücken ein. In Erinnerung an den 100. Jahrestag des Beginn des Ersten Weltkriegs lautet die Parole der Protestbewegung in diesem Jahr "1914-2014 - Nix dazugelernt?!".

"Wir haben das Motto bewusst provokant gewählt und wollen deutlich machen, dass wir für eine Deeskalation im aktuellen Ukraine-Konflikt eintreten", erklärt Thomas Hagenhofer vom Friedens-Netz. Zu den Forderungen der Friedensbewegung zählen außerdem der Stopp aller Auslandseinsätze der Bundeswehr, der vollständige Rückzug aller Truppen aus Afghanistan und die Abschaffung von Kampfdrohnen. "Wir halten Drohneneinsätze für völkerrechtswidrig", formuliert Hagenhofer die Position des Friedens-Netzes. In diesem Zuge fordert die Bewegung auch die Schließung der Airbase Ramstein, die von der US-Regierung als Drehscheibe für Kampfdrohneneinsätze genutzt wird.

Der Protestzug startet um 11 Uhr nach einer kurzen Kundgebung an der Saarbrücker Johanneskirche. Danach geht es durch die Bahnhofstraße, vorbei an der Europagalerie und dem Willi-Graf-Ufer. Die Abschlusskundgebung findet gegen 12 Uhr auf dem St. Johanner Markt statt.