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Neuer Kirchenvorplatz eingeweiht

Illustre Gäste auf dem neuen Kirchenvorplatz, darunter Bürgermeister Andreas Veit (Fünfter v. rechts ) und Staatssekretär Roland Krämer (Dritter v. r.).
Illustre Gäste auf dem neuen Kirchenvorplatz, darunter Bürgermeister Andreas Veit (Fünfter v. rechts ) und Staatssekretär Roland Krämer (Dritter v. r.).
Neunkirchen/Nahe. Auch ehrenamtliche Helfer haben mit angepackt, um das Umfeld der Pfarrkirche St. Marien aufzuhübschen. Eva Backes

Der neu gestaltete Vorplatz der Pfarrkirche St. Martin in Neunkirchen-Nahe ist eingeweiht. Pfarrer Stefan End segnete ihn im Beisein von zahlreichen Dorfbewohnern und Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Die musikalische Gestaltung übernahm das Bläserquartett des Musikvereins Selbach. Außerdem trat die Seniorentanzgruppe Neunkirchen-Nahe unter Leitung von Ilona Kramer auf.


"Der Platz ist jetzt ein attraktiver Aufenthalts- und Kommunikationsbereich für die Bürger und lässt die Kirche in neuem Glanz erstrahlen. Die neuen Wege machen für die Bürger das Umfeld der Kirche zudem nun wieder risikolos", lobte der Staatssekretär für Umwelt und Verbraucherschutz, Roland Krämer (SPD). Ausgangspunkt der Neugestaltung war die marode Treppenanlage, die den Weg in die Kirche für die Dorfbewohner unsicher machte. Zudem mussten Bäume gefällt werden, deren Wurzelwerk sich schädlich auf das Mauerwerk auswirkte. "2010 kam daher die Idee, die Treppe zu erneuern. Jedoch erhält man dafür alleine keine Bezuschussung und so haben wir uns entschieden, die komplette Fläche rund um die Kirche funktional und gestalterisch zu verändern", erklärte der Nohfeldener Bürgermeister Andreas Veit (CDU). Und so sind nun sowohl die Treppe, die Bepflanzung, als auch Pflaster und die Beleuchtung des Kirchenvorplatzes und der Wege zum Friedhof neu konzipiert.

Die Bauarbeiten dauerten knapp ein Jahr und belaufen sich auf insgesamt 340 000 Euro. "Rund 210 000 Euro kamen dabei vom Land, 25 000 Euro von der Gemeinde und 105 000 Euro von der Kirche", so Veit. Gefördert ist das Gesamt-Projekt innerhalb des Saarländischen Entwicklungsplans für ländlichen Raum von 2014 bis 2020 aus Mitteln der EU und der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" mit 159 809 Euro.



Als Bauherr ist die Gemeinde aufgetreten, die sowohl mit Firmen, als auch mit ehrenamtlichen Helfern und dem Bauhof zusammengearbeitet hat. "Das Projekt ist ein schönes Beispiel für tolle Zusammenarbeit und Engagement der Bürger", lobte Roland Krämer. Denn in 1000 Stunden Eigenarbeit haben die ehrenamtlichen Helfer sich an den Arbeiten beteiligt.

"Das war eine tolle Leistung und das Ergebnis kann sich definitiv sehen lassen", fasste Andreas Veit zusammen. Der Platz füge sich nun optisch perfekt in das Ortsbild ein. Das sei auch in Anbetracht dessen von Vorteil, dass der Platz auf der Zufahrtsstraße zum Bostalsee liegt und daher viel besucht ist. Der Platz solle künftig auch für kleinere Veranstaltungen von Vereinen und als Begegnungsstätte für Jung und Alt genutzt werden.

Die Seniorentanzgruppe bei ihrem Auftritt. Fotos: Eva Backes
Die Seniorentanzgruppe bei ihrem Auftritt. Fotos: Eva Backes