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Mittendrin im Relegationsrennen

Torhungriger Abwehrspieler: Philipp Roth (links), hier gegen den Biesinger Marc-Julian Ames, ist bei der SG Erbach als Defensivakteur mit insgesamt schon acht Treffern bester Torschütze. Foto: Mischa
Torhungriger Abwehrspieler: Philipp Roth (links), hier gegen den Biesinger Marc-Julian Ames, ist bei der SG Erbach als Defensivakteur mit insgesamt schon acht Treffern bester Torschütze. Foto: Mischa FOTO: Mischa
Erbach. Die SG Erbach ist als Tabellenvierter mittendrin im Rennen um den Relegationsplatz. Hinter dem weit enteilten Tabellenführer SVG Bebelsheim-Wittersheim geht es in der Fußball-Bezirksliga Homburg nämlich sehr eng zu. Von SZ-MitarbeiterHorst Fried

Fußball-Bezirksligist SG Erbach startet punktgleich mit den auf dem zweiten Platz stehenden Sportfreunden Walsheim ins neue Fußball-Jahr. "Die SVG Bebelsheim-Wittersheim ist souverän vorne. Ansonsten kann in dieser Klasse aber jeder jeden schlagen. Deshalb rechnen wir uns mit unserem vierten Platz bei etwas mehr Konstanz auch einiges im Bezug auf den Relegationsrang aus", sagt SG-Trainer Frank Lebong.

Am Sonntag, 9. März, gastiert sein Team im ersten Spiel nach der Winterpause beim Drittletzten SV Kirkel. Aber aus dem eben erwähnten Grund warnt Lebong seine Mannschaft davor, den Aufsteiger auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die Ausgeglichenheit der Liga lässt sich ganz leicht am Abstand zwischen dem Tabellenzweiten SF Walheim und dem Neunten, dem SV Kirrberg, ablesen, dieser beträgt nämlich nur drei Punkte. Der Fünfte, die DJK St. Ingbert, ist sogar noch punktgleich mit Walsheim. Und der Sieger aus der Nachholpartie zwischen dem SV Blickweiler und dem SV Kirrberg zieht ebenfalls noch gleich. Gründe genug für Frank Lebong und sein Team, die Vorbereitung so intensiv wie möglich anzugehen.

Drei Testspiele wird das Team aus dem größten Homburger Stadtteil austragen. Am Samstag, 15. Februar, um 15 Uhr gastieren die Erbacher beim St. Wendeler Bezirksligisten SV Oberlinxweiler, genau eine Woche später geht die Reise zum Neunkircher Saarpfalz-Kreisligisten DJK Münchwies. Wenn es die Witterung zulässt, kommt es am Faschingssamstag, 1. März, an der heimischen Eichheck zur Generalprobe gegen den Neunkircher Bezirksligisten SC Olympia Calcio.

Weniger Unentschieden erwünscht

Lebong hofft für die ausstehenden 13 Begegnungen auf weniger Unentschieden: "Statt sechs Mal remis zu spielen, hätten wir besser drei Mal gegen die richtigen Gegner gewonnen, dann hätten wir drei Punkte mehr auf dem Konto." Zudem geht der 51-jährige Ex-Spieler des FC Homburg davon aus, dass das Verletzungspech langsam nachlässt. "Wir haben lange auf Jonas Heller und Sven Wagner wegen Kreuzbandrissen verzichten müssen, sie kommen nun im Laufe der Rückrunde zurück. Oliver Roth fehlte wegen einer Bänderverletzung, und Johannes Bay war berufsbedingt mehrere Monate im Ausland. Bei unserem engen Kader macht sich das Fehlen von drei oder vier Spielern sofort bemerkbar", sagt Lebong.

Neue Akteure gibt es keine, abgegeben wurde wegen der dünnen Personaldecke auch keiner. Große Stücke hält Lebong auf seinen Verteidiger Philipp Roth. "Philipp spielt bei uns seit Jahren hinten, ist in der Vorrunde richtig torgefährlich geworden und führt in unserer teameigenen Torjäger-Statistik mit acht Treffern. Ich hoffe, dass er in den weiteren Spielen auf diesem Niveau bleiben kann", lobt der Trainer.