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| 20:25 Uhr

Bürgerinitiative
Mit der Anerkennung ging ein Traum in Erfüllung

Sötern. Die Bürgerinitiative für eine lebenswerte Gemeinde Nohfelden hatte ihre Mitglieder zur Versammlung gerufen und informierte über ihre Erfolge.

(red) Die Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative (BI) für eine lebenswerte Gemeinde Nohfelden stand ganz im Zeichen der Anerkennung der BI als Vereinigung.  Der Vorstand informierte seine Mitglieder über das Ergebnis ihrer monatelangen Bemühungen, zum Erreichen dieser landesweit erstmalig ausgesprochenen Anerkennung. Hierdurch erhalte die BI ein erweitertes Aufgabenfeld, verkündet Josef Schumacher vom Vorstand. Er erklärt: „Ein Teil der Bemühungen bleibt die Aufarbeitung der fehlerhaften Genehmigungen der Deponie am Standort Sötern-Waldbach und der dort befindlichen Recyclinganlagen.“

Ein wichtiger Baustein der zukünftigen Betätigung sei auch die Begleitung des eigenen Vorschlages, die Bahnstrecke Türkismühle bis Nonnweiler/Bierfeld in einen Rad- und Wanderweg umzugestalten. „Für den Vorstand war die Entscheidung der Landesregierung hierzu nur ein konsequenter Schritt zur Erweiterung der touristischen Ausrichtung unserer Region“ sagte Schumacher. Der Vorstand sei sich einig, dass durch die Einrichtung eines kostengünstigen Öffentlichen Personennahverkehrs, die Alternative eines neuen Schienenverkehrs sich erübrigen werde. Nach wie vor fordert die BI zu überlegen, ob ein Verkehrsbetrieb mit alternativer Energie (Elektrofahrzeuge) nicht auch Sinn macht.

Für die Sanierung der Strecke, Neubau oder Sanierung der Übergänge, Einrichtung von Haltestellen, Trennung von Radweg und Eisenbahn, weitere jährliche Unterhaltungskosten sowie die Gewährleistung der Zu- und Abtransporte von Gästen mittels ÖPNV, fehlt einfach das Geld, zumal durch die zu erwartenden „Bahnkunden“ eine Gegenfinanzierung nicht erfolgen wird. „Eine Konkurrenz zu den Bahnstrecken des Ostertales und in Losheim könnte unter Umständen auch bedeuten, dass in der Zukunft notwendige Subventionierungen in Frage gestellt werden müssten und das derzeitige Angebot gefährden könnte – das kann doch niemand wollen“, sagte Schumacher.