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Fußball
Pesch wird Trainer in Neunkirchen-Selbach

Lothar Pesch freut sich auf die Rückkehr ins Trainergeschäft. Foto: Schlichter
Lothar Pesch freut sich auf die Rückkehr ins Trainergeschäft. Foto: Schlichter FOTO: Andreas Schlichter
Neunkirchen/Nahe. Fußball-Landesligist SG Neunkirchen-Selbach hat einen neuen Trainer für die kommende Saison gefunden: Lothar Pesch wird den am Runden-Ende scheidenden Georg Müller beerben. Von Philipp Semmler

Müller und der Club hatten sich vor wenigen Wochen in beiderseitigem Einvernehmen darauf geeinigt, den im Sommer auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern (wir berichteten).


Mit Pesch kommt nun ein Nachfolger der, genau wie Müller, über reichlich Erfahrung in der Saarlandliga verfügt. „Wenn ein Mann wie Lothar auf dem Markt ist, ist das natürlich unsere erste Wahl“, sagte sich der Spielausschuss-Vorsitzende der SG, Heiko Schohl. „Wir sind super glücklich, dass wir ihn verpflichten konnten.“

Der 55-jährige Pesch trainierte zuletzt bis Sommer 2017 die Spvgg. Quierschied in der Saarlandliga. Davor war er in dieser Spielklasse auch beim VfL Primstal, dem FC Noswendel Wadern und der SG Saubach als Übungsleiter tätig. Mit Primstal und Noswendel Wadern stieg Pesch zudem von der Verbands- in die Saarlandliga auf.



Nach seinem Engagement in Quierschied war Pesch im vergangenen Herbst auch der Top-Kandidat auf den Trainerposten beim SV Hasborn gewesen, damals musste er aber aus gesundheitlichen Gründen (Rückenprobleme) absagen. „Nachdem ich jetzt wieder ganz hergestellt bin, wollte ich wieder ins Trainergeschäft einsteigen. Ich war vor wenigen Wochen bei der Fortbildung für die Verlängerung meiner B-Lizenz – und da hat es mir direkt wieder Spaß gemacht“, berichtet der 55-Jährige.

Und warum entschied sich Pesch für Neunkirchen-Selbach? „Die Art und Weise wie der Vorstand dort engagiert ist, hat mir imponiert“, erklärt der Übungsleiter. Zudem trifft Pesch beim Landesligisten auf etliche ehemalige Weggefährten. „Viele der aktuellen Spieler wie beispielsweise Marius Noster, Lukas Dewes oder Lukas Dostert habe ich schon trainiert, als sie noch Jugendspieler waren.“