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Kehrmaschinen auch auf Radwege schicken

Bahnhof in Landsweiler. Foto: SZ
Bahnhof in Landsweiler. Foto: SZ
Kehrmaschinen auch auf Radwege schickenZum Artikel "Botschaft lautet auch beim 12. Mal: Sicherheit geht vor" (SZ vom 27. April) Die Veranstaltung an sich war, besonders unter dem Blickpunkt Sicherheit, sehr gelungen. Beim Stichwort Radtouristik muss ich allerdings lachen

Kehrmaschinen auch auf Radwege schickenZum Artikel "Botschaft lautet auch beim 12. Mal: Sicherheit geht vor" (SZ vom 27. April) Die Veranstaltung an sich war, besonders unter dem Blickpunkt Sicherheit, sehr gelungen. Beim Stichwort Radtouristik muss ich allerdings lachen. Wenn man mit dem Fahrrad in die Stadt kommt, sucht man seit geraumer Zeit vergebens nach einer Möglichkeit, sein Fahrrad sicher abzustellen. Es existieren keine geeigneten, um genau zu sein überhaupt keine Fahrradständer. Auch Nachfragen im Radhaus blieben bisher ohne Erfolg. Zum Zweiten sind die Radwege rund um Neunkirchen nicht gepflegt. Wenigstens ab und zu wäre der Einsatz einer Kehrmaschine erforderlich. Ich fahre häufig mit dem Rad von meinem Wohnort Landsweiler-Reden nach Homburg zu meiner Arbeitsstelle. Dabei muss ich durch die Eisenbahnunterführung (Blätschesdole) zwischen Sinnertal und Neunkirchen. Der Bereich ist sehr eng und sehr verschmutzt, oft mit Glassplittern übersät. Vor zwei Jahren haben wir, meine Frau und ich, es erreicht, dass dieser Bereich einmal gereinigt wurde. Allerdings mit dem Hinweis, dass es sich um eine Landesstraße handelt (L 125), und deshalb die Stadt Neunkirchen nicht für die Reinigung zuständig ist, sondern das Saarland. Seltsam nur, dass die L 125 in die L 115 (Lindenallee), ebenfalls eine Landesstraße, im Innenstadtbereich übergeht, und dort reinigt regelmäßig eine städtische Kehrmaschine. Das Problem ist allerdings nicht ausschließlich in Neunkirchen beheimatet, es lässt sich quer durch das Saarland verfolgen. Auf vielen, nicht auf allen, Radwegen, die durch die herrliche Landschaft unseres Landes führen, muss man den Blick am Boden haben, weil der Radweg einmal angelegt, nun nicht mehr regelmäßig gepflegt wird. Das Land, die Städte und die Kommunen sollten sich zusammen eine Lösung einfallen lassen, wie man die einmal angelegten Radwege pflegt und wer dafür zuständig ist. Sich nur damit zu brüsten, dass man viele und tolle Radwege angelegt hat, ist nicht genug. Thomas Klein, Landsweiler-RedenBahnhöfe sollen doch Aushängeschilder seinZum Artikel "Vandalismus am Bahnhof" (SZ vom 29. April)Ich habe den Artikel zum Vandalismus am Bahnhof in Schiffweiler gelesen. Nicht nur in Schiffweiler ist solch ein Vandalismus vorhanden, sondern auch in Landsweiler-Reden am Bahnhof ist dies festzustellen. Genau die gleichen Beschädigungen wie in Schiffweiler sind dort vorzufinden. Dies dürfte darauf hinweisen, dass dies genau die gleichen Personen gewesen sind. Defekte Glasscheiben, beschriftete Automaten und so weiter. Meiner Meinung nach ist dies eine Sauerei, und es wird auch immer schlimmer, wenn man nicht etwas dagegen unternehmen wird. Man sollte diesem Vandalismus entgegen wirken. Denn gerade der Bahnhof in Landsweiler soll als Aushängeschild dienen, da er sehr viel besucht wird, was mit der guten Streckenverbindung und mit dem Gondwana-Park zu tun hat.Maximilian Zwick, Landsweiler-Reden