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Glattes Zwischenspiel sorgt für vier Unfälle mit sechs Verletzten

Nonnweiler. Offensichtlich haben Autofahrer die tückische Glätte unterschätzt. Vier Autos kamen von der Straße ab. Die Blechschäden sind hoch. Allerdings blieb es bei leichten Verletzungen. In einem Fall fuhr der Betroffene erstmal weiter. hgn

Ein kurzes Winterintermezzo - und schon kracht es auf den beiden Autobahnen im St. Wendeler Land. Wie die Türkismühler Polizei berichtet, ereigneten sich die Unfälle im Minutentakt. Dabei wurden sechs Menschen verletzt. Die Vorfälle im Einzelnen, die sich am vergangenen Sonntag ereigneten: {rahkv} 11.45 Uhr, A 1 nahe der Bierfelder Anschlussstelle: Eine Autofahrerin ist unterwegs, unterschätzt offensichtlich die rutschige Fahrbahn. Denn Schneematsch und Eisregen sorgten kurz zuvor für den tückischen Untergrund. Die US-Amerikanerin überholt. Währenddessen gerät ihr BMW aus der Spur, schleudert und driftet nach rechts von der Strecke. Der Wagen prallt darauf gegen einen hohen Schacht, der Regen ableiten soll. Das Auto wird bei dem Unglück schwer beschädigt, die 75-Jährige bleibt unverletzt. {rahkv} 12 Uhr, abermals A 1 an gleicher Stelle: Diesmal wird's dramatischer als beim Unfall wenige Minuten zuvor. Eine Frau ist mit ihrem Ford unterwegs. Sie verliert ebenfalls auf spiegelglatter Fläche die Kontrolle und kommt von der Straße ab. Das Auto knallt gegen gleich mehrere Bäume. Dann überschlägt sich das Fahrzeug und bleibt auf dem Standstreifen liegen. Die 29-Jährige aus Neunkirchen/Saar und ein zwei Jahre altes Kind kommen ins Krankenhaus nach Wadern. {rahkv} 12.02 Uhr, A 62, beim Nonnweiler Autobahndreieck: Diesmal erwischt es eine 30-Jährige aus dem Landkreis Bitburg-Prüm (Rheinland-Pfalz). Die rutscht mit einem Mercedes in die Böschung. In dem Auto sitzen vier Menschen. Sie müssen, alle leicht verletzt, in die Klinik nach Hermeskeil. {rahkv} 16.10 Uhr: Ein Notruf sorgt bei der Polizei zuerst für Verwirrung. Demnach ereignete sich ein weiterer Unfall auf der A 1 bei Bierfeld. Der Fahrer sei verletzt. Polizei, Feuerwehr und Rettungshubschrauber Christoph 16 rücken aus. Dann meldet ein Zeuge, dass der Wagen wegfährt. Kurz darauf entdecken Beamte auf dem Söterner Rastplatz der A 62 den schwer beschädigten BMW. Am Steuer: ein Bulgare (38), unverletzt. Die Ermittler finden heraus, dass der Mann in einer Linkskurve zu schnell war.