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Fußball
Nach der Winterpause wartet direkt ein Derby

Kreis St. Wendel. Fußball-Verbandsliga: SG Bostalsee empfängt Theley zum Kellerduell. SG Marpingen-Urexweiler mit Personalproblemen. Von Frank Faber

In der Fußball-Verbandsliga geht es gleich wieder zur Sache. Zum Start nach der Winterpause steht an diesem Samstag, 17 Uhr, auf dem Hartplatz in Gonnesweiler das Kreisderby zwischen Schlusslicht SC Bostalsee und dem Tabellenzwölften VfB Theley auf dem Programm. Und das hat es in sich. Sechs Zähler trennen Schlusslicht Bostalsee derzeit vom ersten Nichtabstiegsplatz, auf dem die SG Thalexweiler-Aschbach steht. Da zählt also eigentlich nur ein Sieg. Dennoch sagt Spielertrainer Thomas Holz: „Theley steht mehr unter Druck als wir.“ Und diese Aussage bestätigt auch VfB-Trainer Andreas Oberhauser: „Wir stehen absolut unter Zugzwang und müssen punkten“, fordert er. Sein Team ist aktuell punktgleich mit Thalexweiler.


Was Oberhauser optimistisch macht, ist der starke Auftritt seiner Mannschaft beim 7:2-Schützenfest im Vorbereitungsmatch über den Landesligisten SF Güdesweiler. Eine bittere Pille hat der VfB aber auch schlucken müssen: Angreifer Tim Kirsch (fünf Saisontreffer) hat sich wegen Knie- und muskulärer Probleme vom Fußball zurückgezogen. Das macht die Aufgabe für Oberhauser und sein Team nicht einfacher.

Personalprobleme gibt es aber auch bei der SG Marpingen-Urexweiler: Der Tabellendritte muss die Rückrunde ohne die Abwehrspieler Christof Rauber (Schulterverletzung) und Jannis Maas (Kreuzbandriss) bestreiten. „Für beide schmerzlich, für uns nur schwer zu kompensieren“, stöhnt Trainer Oliver Braue. Die Marpinger müssen eine Aufholjagd starten, die heute um 19 Uhr bei der SG Thalexweiler-Aschbach beginnen soll. Fünf Punkte Rückstand weist Marpingen auf den Zweiten SV Hasborn (40 Punkte) auf. „Dass wir nicht mehr patzen dürfen, ist uns allen bewusst“, sagt Braue. Positiv findet er dennoch, dass weiterhin die Möglichkeit besteht, noch weiter nach oben zu kommen. Nach der Saison wird er die nach drei Jahren verlassen und den Liga-Konkurrenten SV Merchweiler übernehmen. Sein Nachfolger wird Faruk Kremic, der mit Spitzenreiter SG Lebach-Landsweiler (41 Punkte) den Titel und den Aufstieg in die Saarlandliga anpeilt.



Eine Etage höher wollen auch die Hasborner, die am Samstag, 16.30 Uhr, beim Fünften FC Palatia Limbach antreten. „Wenn alle Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen, haben wir eine große Chance, erfolgreich zu sein“, sagt Trainer Pascal Bach. Mit den bisherigen Testspiel-Auftritten von Rückkehrer Johannes Gemmel (bis Winter bei Oberligist Idar-Oberstein) und dem Ex-Primstaler Lukas Pabst ist er zufrieden. „Wir sind dadurch personell besser aufgestellt als vor der Winterpause“, so Bach.

 Bei uns gibt es nichts Neues, sagt Freisens Trainer Christian Schübelin. Nicht ganz: Abwehrspieler Jonas Gedratis wechselt im Sommer zu Bezirksligist SG Oberkirchen-Grügelborn. Ob Schübelin und Co-Trainer Sebastian Schad in der neuen Runde den FCF weiter betreuen, ist noch unklar. Am Sonntag, 15 Uhr, muss der Siebte bei Neuling Einöd (11.) ran.