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„Feuertest“ geht schief: Benzinkanister steht in Flammen, dann Auto

Numborn. Wegen „fahrlässiger Brandstiftung“ muss sich ein Mann verantworten, der am Freitag im zum Heusweiler Ortsteil Kutzhof gehörenden Numborn mit Benzin experimentierte und einen Brand verursachte. Gegen 15. Marco Reuther

20 Uhr war bei der Polizeiinspektion Köllertal die Meldung eingegangen, dass in der Burgstraße ein Benzinkanister in Brand geraten sei und das Feuer auch schon auf ein Auto übergegriffen habe.

Als Polizei und Feuerwehr eintrafen, "war das Feuer bereits vom Verursacher mit Hilfe eines Nachbarn gelöscht worden", heißt es im Polizeibericht. Wie sich herausgestellt habe, wollte der Verursacher seinen Wagen mit einem 20-Liter-Kanister betanken, war sich aber offenbar nicht sicher, welche Art von Kraftstoff sich darin befand: "Um zu testen, ob sich im Kanister Benzin oder Diesel befand, träufelte er mit seinen Fingern einige Tropfen auf die Pflastersteine vor dem Anwesen und entzündete sie mit einem Feuerzeug. Da es sich um Benzin handelte, fing die Flüssigkeit sofort an zu brennen. Der Brand geriet außer Kontrolle, bis schließlich der ganze Kanister in Flammen aufging."

Durch den Wind wurde das Feuer in Richtung der etwa drei Meter entfernten Hausfront geblasen. "Zunächst wurde versucht, mit Wasser und Decken zu löschen, was jedoch nicht gelang. Schließlich konnte ein Nachbar mit einem Feuerlöscher das Feuer ersticken. Das Auto wurde im Heckbereich durch die Hitze beschädigt. Eine Fensterscheibe des Hauses zersprang durch die Hitze. Eine Satellitenschüssel und Stromkabel, die zu dem Haus führten, wurden zum Teil verschmort", so die Polizei. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1000 Euro. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung wurde eingeleitet.