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„Dieses Mal schaffen wir das“

Hüttersdorf. Mit einer guten Ausgangs-Position startet der KSC Hüttersdorf morgen bei der KSG Tecklenburger Land in die Abstiegsrunde der Kegel-Bundesliga. Zeitgleich beginnt für Zweitligist KSC Lebach die Aufstiegsrunde zur 1. Liga. Von SZ-Mitarbeiter Philipp Semmler

Der KSC Hüttersdorf startet an diesem Samstag in die Abstiegsrunde der Kegel-Bundesliga. Dort ist der KSC Spitzenreiter, obwohl noch keine einzige Kugel geworfen wurde. Möglich macht dies das Reglement: Hüttersdorf schloss die reguläre Saison als Tabellen-Siebter von zehn Teams ab. Dafür erhält der letztjährige Aufsteiger für die Abstiegsrunde den höchsten Bonus von vier Zählern. Die anderen Teams starten mit entsprechend weniger Punkten in das Rennen um den Ligaverbleib.

Hüttersdorf hat damit eine bedeutend bessere Ausgangslage als beim ersten Bundesliga-Gastspiel vor drei Jahren: Damals wurde der KSC in der regulären Spielzeit Letzter und stieg am Ende wieder ab. "Dieses Mal schaffen wir das aber. Dass wir als bestes Team in die Abstiegsrunde gehen, ist schon ein wichtiger Teilerfolg", sagt KSC-Mannschaftsführer Holger Hamm. Mit der regulären Saison war er zufrieden: "Wir haben nur ein einziges Heimspiel gegen Meister Oberthal verloren, auch auswärts haben wir einige Punkte geholt."

Jetzt gilt es für Hamm und seine Mitspieler, die zuvor gute Form auch an den vier Spieltagen der Abstiegsrunde an den Tag zu legen. Gegner des KSC sind der SKC Paffrath, Ninepin Iserlohn und die KSG Tecklenburger Land. Die beiden besten der vier Teams bleiben drin, die zwei anderen steigen ab. Der Startschuss fällt am Samstag ab 12 Uhr auf der Anlage des KSG Tecklenburger Land.

Lebach nur Außenseiter

Nicht gegen den Abstieg, sondern um den Aufstieg spielt der KSC Lebach. Die Theelstädter erreichten in der 2. Liga Süd trotz einer klaren 0:3-Niederlage bei GW Rösrath (4687:5008 Holz) am letzten Spieltag noch die Play-Offs um den Bundesliga-Aufstieg. Der KSC profitierte dabei von der überraschenden Heimniederlage von SK Düsseldorf gegen die KF Oberthal II. "Sonst wären wir nicht dabei gewesen", sagt der Lebacher Vorsitzende Ernst Reuter. "Nachdem wir in den vergangenen Jahren meist gegen den Abstieg gespielten, ist die Teilnahme an der Aufstiegsrunde schon ein großer Erfolg für uns. Wenn auch die Chancen sehr gering sind, dass wir tatsächlich aufzusteigen." Als Vierter der regulären Saison geht Lebach nämlich nur mit einem Punkt Bonus in die Runde. Der erste Spieltag findet an diesem Samstag ab 12 Uhr in Rösrath statt, eine Woche später steht das Heimspiel an. Der KSC Hüttersdorf II startet zur selben Zeit mit einem Heimspiel in die Abstiegsrunde der 2. Liga. Als Letzter der regulären Saison hat der Aufsteiger nur geringe Chancen auf den Ligaverbleib.



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Am RandeDie Keglerinnen des KSC Dilsburg absolvieren morgen bereits den zweiten Spieltag der Meisterrunde - und sie haben dabei Heimrecht. Dilsburg spielt ab 12 Uhr im Gasthaus Landsweiler Hof in Lebach-Landsweiler. Zu Gast sind Tabellenführer KF Oberthal, der amtierende Meister und derzeitige Zweite Preußen Lünen sowie der RSV Samo Remscheid, der derzeit punktgleich mit Dilsburg auf Rang drei der Play-Off-Runde liegt. Am Sonntag geht es dann auf den Bahnen der KF Oberthal weiter. Der Saar-Rivale hatte am vergangenen Wochenende in Remscheid mit einem ganz starken Auftritt die Tabellenführung übernommen. Dilsburg bestimmte den Wettkampf lange, brach aber im Schluss-Block ein und hatte damit seine Titelchance so gut wie eingebüßt.sem