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Die Krönung einer starken Saison

Mathias Schwarz vom ASV Hüttigweiler (in Rot), hier im letzten Zweitliga-Kampf der Saison gegen den Hohenlimburger Nils Hausegger, gewann bei den deutschen Meisterschaften der Ringer Bronze. Der Freistil-Spezialist machte im Kampf um Platz drei aus einem 2:6-Rückstand einen 12:6-Sieg.Foto: wk
Mathias Schwarz vom ASV Hüttigweiler (in Rot), hier im letzten Zweitliga-Kampf der Saison gegen den Hohenlimburger Nils Hausegger, gewann bei den deutschen Meisterschaften der Ringer Bronze. Der Freistil-Spezialist machte im Kampf um Platz drei aus einem 2:6-Rückstand einen 12:6-Sieg.Foto: wk FOTO: wk
Hüttigweiler. Mit der Bronzemedaille bei der deutschen Meisterschaft hat Ringer Mathias Schwarz vom ASV Hüttigweiler seine starke Saison gekrönt. Der Freistil-Spezialist ging dabei in Freiburg mit einer besonderen Vorgabe auf die Matte: nämlich keiner. Benno Weiskircher

Mathias Schwarz vom ASV Hüttigweiler hat bei den deutschen Meisterschaften der Freistil-Ringer vor Kurzem überraschend Bronze geholt. Durch den dritten Platz des 22-Jährigen hat der Zweitbundesligist seine Erfolgsbilanz bei deutschen Meisterschaften im Freistil weiter aufgestockt. Der Freistilspezialist krönte damit seine starke Saisonleistung. "Ich hatte mir kein Ziel gesetzt, so stand ich nicht unter Druck", erklärte der ASV-Publikumsliebling. Eine lockere Vorbereitung ohne Zwang habe geholfen, das Podium in Freiburg zu erklimmen.

Losglück und Lospech hielt sich bei Schwarz, der in einem Monat 23 Jahre alt wird, die Waage. Zunächst gelangte er in der Klasse bis 74 Kilogramm durch ein Freilos in Runde zwei. Dort startete er mit einem 8:4 erfolgreich ins Turnier. Gegen Andrij Shyyka vom KSV Köllerbach stand der ASV-Athlet auf verlorenem Posten. Er ging nach eigener Einschätzung gegen den mehrfachen deutschen Meister ein hohes Tempo. "Dennoch war ich chancenlos, Andrij hat ein anderes Niveau", zollte Schwarz dem späteren deutschen Meister hohe Anerkennung.

Im Kampf um Bronze lag der Hüttigweiler gegen Christian Maier vom KSV Aalen nach der ersten Runde bereits mit 2:6 in Rückstand. Den zweiten Durchgang dominierte der ASV-ler. Schwarz holte dank seiner hervorragenden Kondition Punkt um Punkt auf und konnte sich am Ende als 12:6-Punktsieger feiern lassen. Für Schwarz war es der erste Medaillengewinn bei den deutschen Männermeisterschaften.

Bialek als Vorgänger

Beim Empfang durch den ASV Hüttigweiler freute sich der Vorsitzende Frank Reinshagen über die erneute Bronzemedaille. Im vergangenen Jahr hatte Jan Bialek ebenfalls Bronze gewonnen. "Der dritte Rang war hart erkämpft", wertete Trainer Christof Gall die Medaille als großen Erfolg. Übungsleiter Reiner Wagner, der in Freiburg mit dabei war, lobte: "Es war eine Augenweide, Mathias kämpfen zu sehen."

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