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Die etwas andere Kappensitzung

Der Auftritt der Nachwuchsgarde kam gut an. Foto: Heiko Lehmann
Der Auftritt der Nachwuchsgarde kam gut an. Foto: Heiko Lehmann FOTO: Heiko Lehmann
Sitterswald. Die Kappeskepp aus Sitterswald stellen mit ausgefallenen Mottos seit Jahren eine nicht ganz so steife und traditionelle Kappensitzung auf die Beine. Mit Erfolg, wie der Publikumszuspruch zeigt. Von SZ-MitarbeiterHeiko Lehmann

Zweimal ausverkaufte Narrhalla und zweimal Fastnachtsstimmung bis zum Siedepunkt: Am vergangenen Freitag und Samstag feierten die Kappeskepp aus Sitterswald in der Mehrzweckhalle ihre Kappensitzungen. 600 Gäste kamen an beiden Tagen in den wunderschön geschmückten Fastnachtstempel und erlebten die Kappeskepp im Land der Fantasie. Als Zwerge verkleidet, eröffnete die Minigarde den bunten Abend, bevor Carsten Kany von den Auersmacher Kowe, traditionell als Miss Oh Nää verkleidet, das Eis brach.

Die Nachwuchsgarde, die Juniorengarde und die Prinzengarde präsentierten ihre neuen Gardetänze. Und als die Funkenmariechen auftraten, wurde es fetzig und akrobatisch.

Mariechen Chantal Wolff und das Funkenduo Elena Thiel und Jessica Wolff begeisterten das Publikum mit ihren perfekt einstudierten Tänzen. Und so wurden bereits früh die ersten Raketen in der Narrhalla gezündet. Von den Kleinblittersdorfer Rebläusen stieg Stephan Jung als Dorothee Schmitz-Backes in die Bütt, und die Spitzbuwe aus dem französischen Neufgrange erheiterten die Narren im Saal mit einem lustigen Sketch.

Ansonsten baute das junge Team der Kappeskepp ausschließlich auf Eigengewächse. Und das mit großem Erfolg. Angefangen mit dem unterhaltsamen Moderatoren-Duo Pia Hohlreiter und Ralf Röser bis zu den Akteuren auf der Bühne.

Die Höhepunkte der Kappeskepp waren wie in den Jahren zuvor die Showtänze der Garden und des Männerballetts. Dabei war vor allem der Auftritt der Nachwuchsgarde eine Augenweide. Die Kids betraten passend zum Filmhit "Avatar - Aufbruch nach Pandora" als Avatare die Bühne und bewegten sich als blaue Knirpse zu fetzigen Rhythmen. Einer Avatar-Pyramide zum Abschluss folgten Jubel- und Zugabe-Rufe aus der Halle, denen die Nachwuchsgarde selbstredend nachkam und ihren Showtanz noch einmal präsentierte.

Wie in den vergangenen Jahren kam die Idee der Kappeskepp, mit einem ausgefallenen Motto eine erfrischend andere Kappensitzung zu präsentieren, sehr gut an.