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Der Telefon-Doktor berät zum Thema Prostata-Krebs

Saarbrücken. Prostata-Krebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 60 000 Männer an diesem Tumor. red

Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt heute bei 69 Jahren. Auch eine familiäre Veranlagung für das Auftreten von Prostata-Krebs lässt sich beobachten. Männer, deren Brüder und/oder Väter an einem Prostatakarzinom erkrankt sind oder waren, haben ein zweifach erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens ein solches Karzinom zu entwickeln.

Die nach der ärztlichen Befragung folgende grundlegende Untersuchung zur Früherkennung ist eine rektale Tastuntersuchung. Ergänzend besteht die Möglichkeit eines Bluttests. Dieser Test weist im Blut das prostataspezifische Antigen (PSA) nach. Ein erhöhter PSA-Wert kann auf Krebs hindeuten, aber auch andere Ursachen haben. Bevor man sich entscheidet, an einer Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs teilzunehmen, sollte man den Nutzen einer Untersuchung gegen die Risiken abwägen: Früherkennung kann vermutlich Todesfälle durch Prostatakrebs verhindern. Gleichzeitig werden auch Tumoren entdeckt, die ohne einen Test nicht auffällig geworden wären und keiner Behandlung bedurft hätten. Wurde die Diagnose Prostata-Krebs gestellt, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Die Wahl der Therapie hängt dann vom Stadium und der Aggressivität des Tumors ab.

Haben Sie Fragen zum Thema Protata-Krebs? Dann rufen Sie heute von 18 bis 20 Uhr den Telefon-Doktor an: Tel. (06 81) 5 02 26 20. Der Telefon-Doktor ist ein Service der Saarbrücker Zeitung und der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland.