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Fischbesatz
Bostalsee-Angelsaison startet Karfreitag

Der Kreisgewässerwart Erich Fuchs freut sich über ein Netz voller Fische.
Der Kreisgewässerwart Erich Fuchs freut sich über ein Netz voller Fische. FOTO: Erich Fuchs
Bosen. Das Gewässer wurde in diesen Tagen mit Regenbogenforellen besetzt. Im Herbst kamen Karpfen und Zander.

Traditionell beginnt die Angelsaison an Karfreitag. Daher wird der Bostalsee gerade vom Fischzuchtunternehmen Rhönforelle aus Gersfeld bei Fulda mit Regenbogenforellen besetzt. Darunter seien laut Kreis-Gewässerwart Erich Fuchs auch Prachtexemplare von mehr als zwei Kilo. Bereits im vergangenen Herbst kamen Karpfen und Zander in den See.


Um den Bestand des Neobiota (Neubewohner), die „Schwarzmund Grundel“, klein zu halten, wurden Aalquappen (Aalrutte, Trüsche) im See eingebracht. Die Aalquappe war früher in allen Flüssen des Rheinsystems und wurde fast gänzlich ausgerottet. Nur im alpenländischen Raum gibt es noch größere Vorkommen des Speisefisches.

Im vergangenen Angeljahr wurden dem Kreis-Gewässerwart wieder etliche kapitale Fänge gemeldet. So wurden Hechte von einem Meter bis 1,25 Meter gefangen. Der größte gemeldete Marmorkarpfen brachte 46 Kilo auf die Waage. Stattliche Spiegel- sowie Schuppenkarpfen und Grasfische von mehr als 20 Kilo seien keine Seltenheit gewesen. Ein glücklicher Boots-Angler freute sich über einen Zander von 97 Zentimetern.

Der Wels-Bestand wurde dank der Hegemaßnahmen deutlich reduziert. In organisierten, vom Fischereiverband Saar genehmigten Wels-Hegefischen, wurden mehr als 90 Welse, wobei der größte 1,50 Meter hatte, dem See entnommen.

Beim Wels ist die Entnahme Pflicht, ein Zurücksetzen ist nicht erlaubt. Darauf weist der Gewässerwart hin.



Tages- sowie Wochen- und Jahresscheine gibt es an der See-Verwaltung oder auf dem Campingplatz in Bosen sowie in den bekannten Verkaufsstellen.

Weitere Informationen: Kreis- Gewässerwart Erich Fuchs, Telefon (0 68 51) 75 86.