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„Ein geordneter Generationswechsel will gut vorbereitet sein“

Ottweiler/St Wendel. red

Unter dem Motto "Suche Nachfolger - Biete Unternehmen" begrüßten Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und der Bürgermeister der Stadt Ottweiler , Holger Schäfer , im Schlosstheater Ottweiler rund 170 Interessierte. Thema der vom Ministerium für Wirtschaft und den beiden Wirtschaftsförderungsgesellschaften St. Wendel und Neunkirchen organisierten Veranstaltung war die Unternehmensnachfolge und die damit zusammenhängenden Unterstützungsangebote. "Ein geordneter Generationswechsel will gut vorbereitet sein. In jedem Einzelfall müssen finanzielle, betriebswirtschaftliche, rechtliche oder steuerliche Aspekte betrachtet werden. Daher sollte eine Übergabe langfristig vorbereitet werden", sagte Wirtschaftsministerin Rehlinger und verdeutlichte anhand aktueller Zahlen, wie wichtig das Thema ist. Demnach werden in den nächsten fünf Jahren im Saarland jeweils 1260 Unternehmen zur Übergabe an einen Nachfolger anstehen, davon rund 460 im Landkreis St. Wendel .

Wie die Unternehmensnachfolge langfristig geplant werden kann, darüber gaben Bernhard Schmidt, Prokurist der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land, und Klaus Häusler, Geschäftsführer der WFG Neunkirchen , in einen Überblick. Nach einer Analyse der Situation und einer vorausschauenden Planung folgen demnach unter Beachtung der rechtlichen, finanziellen und steuerlichen Aspekte die konkreten Übernahmeschritte, die mit dem Abschluss eines Kauf- oder Pachtvertrages enden.

Danach zeigten zwei Praxisbeispiele aus den Landkreisen, wie die Übernahme erfolgreich abgewickelt werden kann. Für den Landkreis St. Wendel berichtete Edwin Reis mit seiner Tochter Tanja Reis-Bard über ihre Erfahrungen bei der Übergabe der Natursteinfirma Reis und Wilhelm GmbH in Überroth. "Fangt frühzeitig mit der Planung an. Auch externe Berater müssen sein", riet Edwin Reis aus eigener Erfahrung den Anwesenden.

Info: Telefon (0 68 51) 90 30.