Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Auch Diskutieren will gelernt sein

Oliver Keßler, Marc Thiel, Elisabeth Backes und Florian Hagenbourger (v.l.) qualifizierten sich für die Regionalebene. Foto: Schule
Oliver Keßler, Marc Thiel, Elisabeth Backes und Florian Hagenbourger (v.l.) qualifizierten sich für die Regionalebene. Foto: Schule FOTO: Schule
St Wendel. Schulintern haben sich die Gymnasiasten am Arnold-Janssen-Gymnasium (AJG) einem Wettstreit im Argumentieren gestellt. Die Sieger von „Jugend debattiert“ vertreten nun das AJG auf Regionalebene. red

"Mit Worten zu debattieren und mit anderen im Wettstreit Argumente auszutauschen macht Spaß", meint Florian Hagenbourger. Der 14-jährige Schüler des Arnold-Janssen-Gymnasiums (AJG) nahm mit den besten Debattanten der Jahrgänge 9 und 10 am Schulwettbewerb "Jugend debattiert" teil.

Hier standen sich Schüler gegenüber, die sich zunächst in mehreren Qualifikationsrunden gegen Mitstreiter ihrer Klassenstufe durchgesetzt hatten. Im Wettbewerb der Klassenstufe 9 qualifizierten sich Florian Hagenbourger, Eva Bernhard, Elisabeth Backes und Connor Steppuhn für die Finaldebatte. Dabei ging es um das Thema: "Soll in allen Schulkantinen einmal wöchentlich ausschließlich vegetarisches Essen ausgegeben werden?" Es siegte Elisabeth Backes, die die Jury aus Lehrern und älteren Schülern durch Sachkenntnis und Gesprächsführung überzeugte. Neben ihr wird der Zweitplatzierte Florian Hagenbourger das AJG am 18. Februar in Lebach beim Wettbewerb auf Regionalebene vertreten. Auch die Zehntklässler argumentierten gekonnt zu der Frage, ob "alle weiterführenden Schulen in Deutschland Gemeinschaftsschulen werden sollen". In den Vorrunden hatten sich Lena Holzer, Alexander Kümmel, Marc Thiel und Oliver Keßler durchgesetzt. Oliver Keßler als Schulsieger und Marc Thiel vermochten die Jury am meisten zu überzeugen. "Die Teilnehmer haben sich gut auf die Themen vorbereitet und trotz Nervosität ihre Sache routiniert gemeistert", so Deutschlehrerin Renate Ohlmann. In Jugend-debattiert-Schulen wie dem AJG debattieren Schüler regelmäßig aktuelle schulische und politische Streitfragen. In der Unterrichtsreihe "Jugend debattiert" verbessern sie nicht nur ihre Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit, sondern stärken durch Recherchearbeiten auch Sachkenntnis und Überzeugungskraft.

Im anschließenden Wettbewerb gilt es, die neu erworbenen Kompetenzen unter fairen Regeln einzusetzen. "Besonders schön ist es, zu beobachten, dass mit diesem Format auch Schüler zu Wort kommen, die sonst eher zu den Stillen gehören", so Deutschlehrer Joachim van Hoof. Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb: Wer sich auf Regionalebene durchsetzt, qualifiziert sich für den Landeswettbewerb und gewinnt ein mehrtägiges professionelles Rhetorik-Training.

Ajg-wnd.de