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700 Kilometer pro Woche als Training

Timo Schäfer verbindet beim Team „Bike aid“ Sport und soziales Engagement. Foto: bike aid
Timo Schäfer verbindet beim Team „Bike aid“ Sport und soziales Engagement. Foto: bike aid FOTO: bike aid
Roschberg. Rad-Klassiker wie Rund um Köln oder Rund um Frankfurt aber auch Rennen in Guadeloupe, Südafrika und dem Iran stehen in diesem Jahr auf dem Kalender von Timo Schäfer. Dabei geht es dem Roschberger aber nicht nur um Sport. red

Der Roschberger Radsportler Timo Schäfer wird in dieser Saison für das erste saarländische Profi-Radteam "Bike aid" an den Start gehen. Dabei wird er weltweit bei Eintages- und Etappenrennen wie auch bei Rundfahrten zum Einsatz kommen. Zu den Rennen zählen unter anderem deutsche "Klassiker" wie Rund um Köln oder Rund um den Finanzplatz Frankfurt (ehemals Rund um den Henninger Turm), aber auch Rundfahrten in Europa sowie durch exotische Länder wie Guadeloupe, Südafrika, Marokko oder den Iran. "Mein sportliches Hauptziel ist es neben den schweren deutschen Rennen meine Bergfahrer-Qualitäten bei den schweren Rundfahrten unter Beweis zu stellen und im Gesamtklassement etwas bewegen zu können", sagt Schäfer.

Dafür sind akribische Vorbereitung sowie ein stetiger Formaufbau notwendig, wenn es gegen die "Großen" der World-Tour oder gegen Tour-de-France-Teilnehmer geht. "Derzeit befinde ich mich im Aufbautraining und absolviere erhöhte Trainingsumfänge von 22 bis 26 Stunden pro Woche, da kommen dann rund 700 Kilometer die Woche zusammen", erzählt Schäfer.

Jedoch steht nicht nur der sportliche Aspekt im Fokus des 31-Jährigen. Sein Team beschäftigt sich stark mit sozialem Engagement, hat bisher rund 130 000 Euro Spendengelder für karitative Einrichtungen bereitgestellt und betreibt zudem eigene soziale Projekte wie beispielsweise eine Radsportschule in Burkina Faso. "Es ist wichtig, wenn man in einer privilegierten Gesellschaft lebt, soziale Verantwortung zu übernehmen und denen zu helfen, denen es nicht so gut geht. So ist das Team auch Bindeglied zwischen dem Sport und sozialem Engagement. Ein neuer Ansatz, der aber unheimlich begeistert und motiviert!", sagt Schäfer, zu dessen Teamkollegen auch drei afrikanische Fahrer zählen.