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| 20:36 Uhr

Kappensitzung
1001 Nacht – und es hat zoom gemacht

Zum großen Finale ließen es die Dommerschbacher Närrinen und Narren noch einmal so richtig krachen.
Zum großen Finale ließen es die Dommerschbacher Närrinen und Narren noch einmal so richtig krachen. FOTO: Ralf Mohr
Mosberg-Richweiler. Mit einer bunten Show aus Sketchen, Tanz- und Gesangseinlagen verging die Zeit bei der Dommerschbacher Kappensitzung im Nu. Von Ralf Mohr

Traditionell eröffnete der Präsident der Dommerschbacher, Olli Klein, die Kappensitzung im Sportheim in Mosberg-Richweiler. Nachdenklich und humoristisch startete er in die Sitzung, bevor Lara Decker als Funkenmariechen über die Bühne tanzte. Die 15-Jährige ist schon längst ein fester Bestandteil der Dommerschbacher Fasenacht und entwirft ihre Choreographien allesamt selbst – und das schon seit Jahren.

Danach kümmerten sich zwei Masseusen um ihren männlichen Patienten. Dass sie sich dabei über ihre Eheprobleme austauschten, tat dem Probanden unter ihren Händen nicht wirklich gut und so blieb letztendlich nur noch die Flucht vor der aufkeimenden brutalen Handgreiflichkeit. Im Sketch Demenz ging es dann um zwei ältere Herrschaften, die gerne ein Eis gegessen hätten. „Schreib Dir awwar liewer off, was ich gere hätt“, war der gut gemeinte Ratschlag. Zurück mit zwei Rostwürsten: „Do ess jo gar kei Senf droff“. „Siehschde, hättscht der’s doch besser mol offgeschrieb“. Beim Raupentanz wurden aus zwei dicken fetten Raupen, zur Verblüffung aller, wunderschöne Schmetterlinge, bevor es dann mit Karl-Heinz und Hiltrut, alias Olli Klein und Christina Schu, zwischenmenschlich weiterging. Dass auch die Alten noch lange nicht zum alten Eisen gehören müssen, zeigte sich dann in einem schwungvollen Rollator-Tanz, bevor Dennis Racioppi getreu dem Motto 1001 Nacht den Elferrat in einer Karawane von der Bühne und in die Pause führte.

Im zweiten Teil erzählte Maik Wilhelm von den Sorgen eines SVM-Fans. Als Anhänger des Sportvereins Mosberg-Richweiler hatte er für fast jeden Spieler und den Trainer ein paar warme Worte übrig. „Das ess doch echt e Chaostruppe, so kenne die bei Gott nix wuppe“. Mit den Old Ladies ging es dann in die Vollen. „Männerblick macht Titten dick“, tönte Sybille Arend und brachte das Publikum damit zum Schreien. „Hascht dau immerhaupt gewuscht, dass Männer ach Gefiehle hann?“, wandte sie sich weiter an ihre Mit-Lady Birgitt Decker. „Hunger onn Dorscht“, war die richtige Antwort. Zum Schreien war auch das Männerballett, das in diesem Jahr getreu dem Motto mit einer heißen (Schwabbel)-Bauchtanznummer das Publikum zum Toben brachte. Wie‘s richtig geht, zeigte etwas später eine richtige Bauchtänzerin, sehr zur Freude des Publikums, und nicht nur des männlichen. Frau Wennel und Frau Begga alias Lisa Wendel und Selina Becker sorgten für erstklassigen Zickenalarm.Nach Dennis Racioppi als Friedensbotschafter und dem pantomimischen Sketch „Im Kino“ trafen sich alle zum großen Finale auf der Bühne und zu Klaus Lages „1001 Nacht und es hat zoom gemacht“ wurde getanzt, geschunkelt und gelacht.