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Weihnachtsmarkt
Kleiner und gemütlicher Treff in der Hirsteiner Dorfmitte

Der Nikolaus (Norbert Jung) schaute auf dem Markt vorbei und bescherte die zahlreichen Kinder mit kleinen Geschenken.
Der Nikolaus (Norbert Jung) schaute auf dem Markt vorbei und bescherte die zahlreichen Kinder mit kleinen Geschenken. FOTO: B & K / Franz Rudolf Klos
Hirstein. Klein und gemütlich ist der traditionelle Weihnachtsmarkt in Hirstein. Trotz des schlechten Wetters trafen sich Alt und Jung in der Dorfmitte und feierten die Vorfreude auf Weihnachten. Fünf geschmückte und beleuchtete Buden kuschelten sich in einem Rund zusammen. Von Oswin Sesterheim

Über allem lag der Duft von Glühwein, Kakao und heißem Caipirinha. Die Hirsteiner Schrebbscher hatten frischen Flammkuchen und Schmalzbrote angeboten. Beim Obstbau- und Vogelschutzverein waren es Schnäpse und Liköre aus eigener Herstellung. Weiter gab es beispielsweise heißen Viez mit und ohne Rum, Zimtwaffeln, Lumumba, Lyonerpfannem Flatschniggel und Rostwürste.


Die erwartungsfrohen Kinder begrüßten den Nikolaus mit Liedern und Gedichten. Der Heilige Mann kam diesmal in der Person von Ortsvorsteher Norbert Jung aus Roschberg und verteilte süße Gaben. Es waren genau 120 Tüten. Der Musikverein Hirstein unter der Leitung von Klaus Meurisch und DJ Olli erfreuten mit Weihnachtsmusik. „Ich liebe diese familiäre Atmosphäre“, sagte eine junge Frau, die mit ihren Kindern vom Nachbarort Gehweiler gekommen war.

Den Hirsteiner Weihnachtsmarkt gibt es seit 1984. Er ist damit der älteste Weihnachtsmarkt in der Gemeinde Namborn und einer der ältesten im Kreis St. Wendel und ging jetzt in die 34. Auflage. „Unser Weihnachtsmarkt stand schon einmal auf Kippe. Nachdem wir ihn um einen Tag verkürzt haben, ist wieder alles im Lot“, erklärte der Hirsteiner Ortsvorsteher Konrad Haßdenteufel.



Er freute sich über den erneut großen Andrang und betonte das gute Miteinander unter den örtlichen Vereinen. Auch sei der kostenlose Heimtransport vom Hirsteiner Weihnachtsmarkt wie beispielsweise nach Gehweiler, Hofeld-Mauschbach und Namborn gut in Anspruch genommen worden.