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Konzert
Weihnachtskonzert des Musikvereins lockte viele Besucher

Weihnachtskonzert des MV Hirstein in der evangelischen Kirche unter der Leitung von Bianca Wipper
Weihnachtskonzert des MV Hirstein in der evangelischen Kirche unter der Leitung von Bianca Wipper FOTO: B & K / Franz Rudolf Klos
Hirstein. Der Musikverein knüpfte an eine alte Tradition an und veranstaltete wieder ein Weihnachtskonzert. Unter dem Dirigat von Bianca Wipper nahm das 25 Musiker zählende Blasorchester die Zuhörer in der proppenvollen evangelischen Kirche mit auf eine zweistündige musikalische Reise. Von Oswin Sesterheim

Ältester Musiker war Joachim Lux. „Musik ist meine große Leidenschaft. Seit mehr als 60 Jahren hat es mir das Schlagzeug angetan“, sagte der 88-Jährige.


Der Musikverein eröffnete mit dem Werk des Amerikaners James Swearingen „Centuria“ das Konzert. Das Stück beinhaltet sowohl einen schnellen, als auch einen langsamen Teil, wodurch rhythmische und harmonische Kontraste sehr deutlich werden. Weiter ging es in die Welt der Filmmusik. Es wurden die Titelmelodien von Star Wars, Jurassic Park und E.T. präsentiert. Auch Disneys Werke durften nicht fehlen. „Highlights from Brave“ und „Selections from Tarzan“ vertraten diesen Bereich.

Mit „I will follow him“ machten die Musiker noch einen Abstecher ins Musical „Sister Act“. „Wir haben versucht, für jeden Geschmack etwas anzubieten“, sagte Melanie Fries, die mit Lena Lukas die vorgetragenen Stücke erklärte. Extra für dieses Konzert hatte sich ein Klarinetten-Quartett gebildet. Sonja Saar, Fabienne Baltes, Vivien Zuschlag und Andrea Baroni entführten die Zuhörer mit „Hedwigs Theme“ in die Welt von Harry Potter. Anschließend spielte das Quartett „Theme from a summerplace“ und „The Cantina Band“ aus Star Wars sowie das Weihnachtstück „Tochter Zion“. Für diese Premiere gab es besonders viel Beifall.



Im zweiten Teil wurden die Besucher auf Weihnachten eingestimmt. Dazu trugen „Jingle Bells Rhapsody“, „Winter Wonderland“ und der Klassiker „White Christmas“ bei. Auf „Oh du fröhliche“ folgte als Zugabe „Stille Nacht, heilige Nacht“.