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Trotz Zusage: Telekom lässt Kunden schmoren

Gehweiler. Wegen eines Leitungsproblems waren zahlreiche Telefonanschlüsse in Gehweiler gekappt. Eine Alternative via Mobilfunk kam wegen der schlechten Verbindungen nur sporadisch in Frage. Statt rascher Hilfe sagte am Samstag ein Reparaturteam kurzfristig ab.

Also doch: Erst war von Telekom-Sprecher Rainer Knirsch nur von einigen Störungshinweisen seitens betroffener Kunden die Rede. Dann am Montag die Information aus der Bonner Deutsche-Telekom-Zentrale: "Es gibt eine Störung im Leitungsnetz." So wie es Pascal Schwickert bereits am Freitag vermutet hatte. Der Gehweiler ist einer von zahlreichen Festnetznutzern, die seit Donnerstagfrüh ohne Telefon, Internet und Kabelfernsehen auskommen mussten. Zwar versicherte der Konzern rasche Abhilfe, doch die ließ auf sich warten. Für Samstag war ein Techniker zugesagt. Schwickert: "Per SMS wurde Samstagnachmittag der Termin abgesagt." Ohne Angaben von Gründen. Wut und Enttäuschung machte sich bei den Abgehängten breit, die schon zuvor auf eine längere Wartezeit teils bis 7. April vertröstet worden waren, wie sie berichteten. Als Alternative aufs Mobiltelefon auszuweichen erwies sich in dem Namborner Ortsteil wegen des schwachen Netzes als wenig sinnvoll. Einige fragten sich, was in einem Notfall passiere.

Dann auf SZ-Nachfrage bei Telekom am Montag die zweite Ankündigung binnen weniger Tage: "Techniker sind draußen." Knirsch konkretisierte: "Es muss ein Teil in einem grauen Verteilerkasten ausgetauscht werden." Das schien zu fruchten. Denn später meldete Pascal Schwickert: "Wir sind seit 15.50 Uhr online."