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Steuererhöhung spült Geld in die Gemeindekasse

Namborn. In der Gemeinde Namborn werden sich ab dem neuen Jahr die Realsteuerhebesätze erhöhen. Das hat der Namborner Gemeinderat nach kurzer Diskussion in der Jahresabschlusssitzung am vergangenen Donnerstagabend im Schützenhaus in Hofeld-Mauschbach mit Stimmenmehrheit beschlossen.Während der Hebesatz für die Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke beziehungsweise Betriebe bei 270 von Hundert verbleibt, erhöht sich die Grundsteuer B für bebaute und unbebaute Grundstücke von bisher 320 auf 360 Prozent und die Gewerbesteuer von 390 auf 415 Prozent. se

Gegen diese Erhöhung stimmten drei Ratsmitglieder von der FLN und Konrad Haßdenteufel (CDU ). Fünf weitere Ratsmitglieder, SPD und CDU enthielten sich der Stimme.

"Um neben den realen Steuermehreinnamen nicht weitere Einnahmeverluste aus der Schlüsselzuweisung B und Mehrausgaben bei der Kreisumlage hinnehmen zu müssen, ist diese Steuererhöhung im Rahmen des Haushaltsanierungsplanes dringend notwendig", so Namborns Bürgermeister Theo Staub (SPD ). Die Mehreinnahmen belaufen sich bei der Grundsteuer B auf 57 500 Euro und bei der Gewerbesteuer auf 20 000 Euro.