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Wald
Rat segnet Forstwirtschaftsplan ab

Namborn. Situation im Namborner Gemeindewald war Thema in der Jahresabschlusssitzung.

„Nadelholz ist weiterhin die Haupteinnahmequelle im Gemeindewald. Die Preise hierfür sind stabil. Käferholz erzielt nur einen geringen Preis. Buchen- und Eichenstammholz gehen zum Großteil in den Export, jedoch zu relativ geringen Preisen.“ Das berichtete Namborns Bürgermeister Theo Staub (SPD) zur Situation des Namborner Gemeindewaldes. Der Gemeinderat segnete den Forstwirtshaftsplan 2018 in seiner Jahresabschlusssitzung einstimmig ab.


Durch die lange Trockenperiode im Frühjahr bis in den Frühsommer hinein sind in manchen Kulturflächen bis zu zwei Drittel der frischgesetzten Pflanzen ausgefallen. „In diesem Herbst war deshalb eine Nachbesserung nötig. Der Brennholzeinschlag konnte vollständig vermarktet werden. Die Preise für Brennholz bleiben dieses Jahr unverändert“, so der Namborner Verwaltungschef.

Vorgesehen im Forstwirtschaftsplan 2018 sind Einnahmen in Höhe von 33 000 Euro, die überwiegend aus dem Holzverkauf kommen. Die Forstbetriebsausgaben sind mit 27 800 Euro veranschlagt. Dazu zählen Ausgaben für die Verjüngung des Waldes, die mit 8000 Euro veranschlagt sind.



Vorgesehen für die Unterhaltung der Waldwege sind 1400 Euro und für den Waldschutz ein Betrag von 1100 Euro.

Für die Waldpflege rechnet die Gemeindeverwaltung nochmals mit Kosten von rund 800 Euro.