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Namborner CDU: Internes Verfahren demokratisch und korrekt

Namborn. () Vor dem Hintergrund der Aussagen von Konrad Haßdenteufel von der Freien Liste Namborn (FLN) in der Saarbrücker Zeitung bezüglich der Bürgermeister-Kandidatenkür im Namborner CDU-Gemeindeverband hat deren Vorsitzende Kerstin Backes-Ternig Wert auf folgende Feststellung gelegt: „Das parteiinterne Verfahren lief demokratisch und korrekt ab.“ Der Vorstand der Partei sei für die Nominierung zuständig, also für eine Empfehlung an die Mitgliederversammlung. Im Vorstand sei Judith Jung mit nur einer Gegenstimme (18:1) nominiert worden. Indes habe sich Konrad Haßdenteufel der Nominierungsentscheidung gar nicht erst gestellt.

() Vor dem Hintergrund der Aussagen von Konrad Haßdenteufel von der Freien Liste Namborn (FLN) in der Saarbrücker Zeitung bezüglich der Bürgermeister-Kandidatenkür im Namborner CDU-Gemeindeverband hat deren Vorsitzende Kerstin Backes-Ternig Wert auf folgende Feststellung gelegt: „Das parteiinterne Verfahren lief demokratisch und korrekt ab.“ Der Vorstand der Partei sei für die Nominierung zuständig, also für eine Empfehlung an die Mitgliederversammlung. Im Vorstand sei Judith Jung mit nur einer Gegenstimme (18:1) nominiert worden. Indes habe sich Konrad Haßdenteufel der Nominierungsentscheidung gar nicht erst gestellt.


„Die Mitgliederversammlung hat die Aufgabe, den Kandidaten beziehungsweise die Kandidatin zu wählen“, erklärt dazu Florian Gillen, Pressereferent des St. Wendeler CDU-Kreisverbandes, und weist darauf hin, dass sich Haßdenteufel in dieser Versammlung ebenfalls nicht zur Wahl gestellt habe. Stattdessen habe er in der Sitzung angekündigt, dass er als Einzelbewerber antreten werde. Kerstin Backes-Ternig und der CDU-Kreisvorsitzende Andreas Veit teilen dazu schriftlich mit: „Die Demokratie verlangt es, sich auch parteiintern der Wahl zu stellen und dann fair zu akzeptieren, wenn die Mehrheit gegen die eigene Person entscheidet.“ Weiter erklärt Backes-Ternig: „Ich kann nachvollziehen, dass Konrad Haßdenteufel eine Kampfabstimmung vermeiden wollte, als sich eine deutliche Mehrheit für Judith Jung abgezeichnet hat. Er hätte aber selbstverständlich die Möglichkeit gehabt, sich der parteiinternen Wahl zu stellen.“

Haßdenteufel hatte in der SZ geschildert, dass er in einem Telefonat mit der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Ende Oktober des vergangenen Jahres Interesse bekundet habe, für die CDU als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Zudem wurde Haßdenteufel nach eigener Aussage vom CDU-Ortsverein Eisweiler-Pinsweiler als Bürgermeisterkandidat vorgeschlagen. Da er jedoch keine parteiinterne Kampfabstimmung gegen Judith Jung gewollt, aber trotzdem Ambitionen auf das Bürgermeisteramt gehabt habe, wollte er als Unabhängiger oder als Kandidat der Freien Liste antreten. Daraufhin sei ihm gesagt worden, dass sich die CDU in dem Fall von ihm trenne.

Judith Jung war schließlich auf der Mitgliederversammlung von 34 der 51 anwesenden Mitglieder – 203 hat der Gemeindeverband – zur CDU-Kandidatin für die Wahl am kommenden Sonntag, 27. Mai, bestimmt worden.

(tog)