| 20:02 Uhr

Konzert
Furioses Finale der kirchlichen Jubiläen in Gehweiler

Mit von der Partie bei den Feierlichkeiten war auch der Männergesangverein Heimatgruß Furschweiler unter der Leitung von Alfons Wolf.
Mit von der Partie bei den Feierlichkeiten war auch der Männergesangverein Heimatgruß Furschweiler unter der Leitung von Alfons Wolf. FOTO: B & K / Franz Rudolf Klos
Gehweiler. Das Kirchenjubiläum 225 Jahre Pfarrei und 190 Jahre Bestehen der Pfarrkirche St. Anna Furschweiler wurde mit einem Chorkonzert in der Kirche St. Michael Gehweiler abgeschlossen. Nach zwei großen Veranstaltungen – im März die Fotoausstellung mit historischen Bildern und Dokumenten aus dem Bistumsarchiv in Trier und dem Patronatsfest im Juli in Furschweiler – endeten die Feierlichkeiten nun in der Pfarrkirche in St. Von Oswin Sesterheim

Michael in Gehweiler.


Mitwirkende waren der Männergesangverein (MGV) Heimatgruß Furschweiler, der Gospelchor Saint Michael Gehweiler, die Eichbachsänger aus Gehweiler, der MGV Liederkranz Roschberg, der Kirchenchor Cäcilia Namborn und Cäcilia Furschweiler. Die fünf Chöre überzeugten mit ihrem Liedgut und bildeten eine musikalische Symbiose. Gleichzeitig war es eine Premiere. Noch nie waren diese Chöre gemeinsam aufgetreten. Rüdiger Cavelius führte durch das Programm.

Der Männerchor Roschberg unter der Leitung von Konrad Ludwig eröffnete das Konzert mit den Liedern „Der Wanderer“ und „Die Rose“ und trug im zweiten Teil „Vater unser“ und „Ave Maria, heile unsere Welt“ vor. Die Eichbachsänger, dirigiert von Gottfried Schwan, der auch mit dem Keyboard die Sänger begleitete, sangen „Wie groß bist du“, „Heilig, Heilig“, „Heimat“ und „Im schönen Eichbachtal“ nach der Melodie „Im schönsten Wiesengrunde“. Der MGV Furschweiler mit Dirigent Alfons Wolf stellte sich mit „Tollite hositias“, „Jauchzet dem Herrn“, „Blowing in the wind“ und „Kum ba yah, my Lord“ vor. Bei den Kirchenchören Furschweiler und Namborn als lose Chorgemeinschaft, ebenfalls geleitet von Konrad Ludwig, waren es „Die Möwe“, „Auferstehen“, „Meine Zeit steht in deinen Händen“ und „Jesus“. Den Abschluss des Konzertes bildet der Gospelchor St. Michael unter Leitung von Frank Keller, der den Chor mit seinem Keyboard unterstützte, gemeinsam mit Oliver Becker am Schlagzeug. Im ersten Teil hörten die Besucher das „Agnus Dei“ und „Lift Me Up“ mit den beiden Solosängern Judith Barthold und Rüdiger Cavelius. Im zweiten Teil überraschten die Sänger das Publikum mit einer Reise nach Afrika. In der verdunkelten Kirche erlebten die Zuhörer einen Regenschauer mit Gewitter in der Serengeti, man hörte Löwen brüllen und das Echo von Trommeln mit den Gospelsongs „Africa“ und „Child of God“ zum Abschluss.



Die vielen Zuhörer waren begeistert, erlebten einen unterhaltsamen Abend und dankten den Akteuren mit viel Beifall. „So schön kann Chorgesang sein“, schwärmte eine Besucherin aus Furschweiler und brachte es damit auf den Punkt „Es war ein tolles Finale des doppelten Kirchenjubiläums“, sagte die Vorsitzende Christel John vom Kirchbauverein St. Anna Furschweiler, der zusammen mit der Kirchengemeinde Furschweiler zu dem Konzert eingeladen hatte. Der Eintritt war frei. Die gesammelten Spenden sind für die beiden Kirchen in Furschweiler und Gehweiler bestimmt.