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Blutspende
Jeder Tropfen Blut kann Leben retten

Die Blutspender Tobias Backes (von links), Annerose Mientus und Karl-Heinz Feß erhielten Urkunden vom Vorsitzenden des DRK Namborn, Armin Werle.
Die Blutspender Tobias Backes (von links), Annerose Mientus und Karl-Heinz Feß erhielten Urkunden vom Vorsitzenden des DRK Namborn, Armin Werle. FOTO: B & K / Franz Rudolf Klos
Namborn. Bei den Blutspendeterminen des DRK in Namborn haben bislang 13 633 Menschen 6816,50 Liter Blut gespendet. Von Oswin Sesterheim

Es ist nur ein kleiner Piekser und schon läuft ein halber Liter Blut durch den dünnen Schlauch in einen Plastikbeutel. Kaum ein Spender spürt irgendwelche Nachwirkungen. So war es auch beim jüngsten und letzten Blutspendentermin des Namborner Roten Kreuzes in diesem Jahr im Dorfgemeinschaftsraum der Grundschule.


Günter Kömen, der sich um die Anmeldung der Freiwilligen kümmert, vermeldet zum Schluss 78 Blutspender. „Das ist, auch im Hinblick auf das herrliche Spätsommerwetter, ein gutes Ergebnis“, sagt der Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Namborn, Armin Werle, und verweist auf insgesamt 235 Spender zum Jahresabschluss. „Es hätten noch mehr sein können. Wir haben seit Jahren vier Spendentermine im Jahr. Der dritte Termin fiel diesmal wegen Personalmangels beim Blutspendedienst Rheinland-Pfalz/Saarland aus“, erklärt Werle.

„Ich wollte schon immer mal zur Blutspende gehen. Heute hat es endlich geklappt“, sagt der 49-jährige Krankenpfleger Frank Schwarz aus Namborn und kündigt an, dies in Zukunft öfter zu tun. Auch der 20-jährige Michael Ames aus Baltersweiler ist ein Erstspender: „Ich habe nicht gewusst, dass man mit einem solch kleinen Aufwand viel Gutes tun kann“, sagt der Student. Die insgesamt drei Debütanten in diesem Kreis wollen, wie sie versichern, weiter an die Nadel gehen.



Doris Hasbach hat dagegen schon 75 Mal Blut gespendet. „Ich will helfen und weiß, dass die Hilfe an der richtigen Stelle ankommt“, begründete die überzeugende Lebensretterin aus Namborn ihre Motivation. Joachim Zick wurde für 40 Blutspenden geehrt. „Ich werde das weiterhin tun, wer weiß ob ich nicht selbst einmal Blut brauche“, so der Heisterberger. Drei Blutspender nahmen laut Maike Ackermann das Angebot der Stefan-Morsch-Stiftung Deutschland an und ließen sich typisieren.

Für Hans-Norbert Barbian war es sogar schon die 124., für Gerold Hoffmann die 119., für Karl Seebacher die 98. und für Hugo Frei die 70. Blutspende. Mechthild Thull spendete zum 96. Mal und ihr Ehemann, Hans-Werner Thull, zum 56. Mal Blut. Es war bereits der 148. Blutspendentermin in Namborn. Bisher haben dort 13 633 Menschen 6816,50 Liter Blut gespendet.

Nächster Blutspendentermin in Namborn ist am Dienstag, 8. Januar.