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Marpinger Gelübte jährt sich

Marpingen. Zum 310. Mal jährt sich am nächsten Samstag, 23. Mai, das so genannte "Marpinger Gelübde". In einer Zeit, als Pest, Hunger und Krieg herrschten, haben Marpinger Bürger im Jahre 1699 das Versprechen abgelegt, jeden Samstag um zwölf Uhr die Arbeit in Feld und Garten ruhen zu lassen, um die Muttergottes zu bitten, dass sie von diesen Plagen künftig verschont bleiben

Marpingen. Zum 310. Mal jährt sich am nächsten Samstag, 23. Mai, das so genannte "Marpinger Gelübde". In einer Zeit, als Pest, Hunger und Krieg herrschten, haben Marpinger Bürger im Jahre 1699 das Versprechen abgelegt, jeden Samstag um zwölf Uhr die Arbeit in Feld und Garten ruhen zu lassen, um die Muttergottes zu bitten, dass sie von diesen Plagen künftig verschont bleiben. Im Jahre 1999 hat die Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt diesen Gedenktag wieder ins Bewusstsein der Gläubigen zurückgerufen. Seither wird an jedem Samstag vor der Abendmesse in der Kirche der Rosenkranz gebetet.Am Samstag, 23. Mai, feiert die Pfarrgemeinde um 17.30 Uhr die Vorabendmesse in der Kirche. Um 18.30 Uhr wird am Bergmannsstollen eine Gebetsstation mit Fürbitten, besonders für die Bergleute, eingelegt. Anschließend geht eine Bittprozession durch den Härtelwald. An der Andachtsstätte wird noch einmal eine Gebetsstation gehalten. Danach geht es weiter zum Friedenskreuz an der Rheinstraße. Dort ist der Abschluss der Prozession. Die Solidaritätswanderung für ein Projekt der Dritten Welt wird in diesem Jahr nach einer Mitteilung des Pfarramtes in den Spätsommer verlegt. gtr