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Gemeinderat
Wohnen wird in Marpingen teuerer

Marpingen . Gemeinderat beschließt einstimmig die Grundsteuer B für Baugrundstücke und Gebäude anzuheben Von Sarah Konrad

Viele Gemeinden haben zum Jahreswechsel die Grundsteuer erhöht. Auch in Marpingen ist das Wohnen teurer geworden. Dort hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, die Grundsteuer B für Baugrundstücke und Gebäude von 320 auf 335 Prozent anzuheben. Was das konkret für Hausbesitzer bedeutet, zeigen folgende Zahlen von der Gemeindeverwaltung. Der Pressesprecher der Gemeinde Marpingen, Florian Rech, betont jedoch, dass es sich dabei um Beispielrechnungen handelt. Die Zahlen würden sich von Haus zu Haus unterscheiden.


  • Eigentümer eines Einfamilienhauses aus den 1960er Jahren bezahlten im Jahr 2017 Steuern in Höhe von 150,59 Euro. Ab diesem Jahr werden es 7,06 Euro mehr, also 157,65 Euro sein.
  • Besitzer eines Einfamilienhauses aus den 2000er Jahren zahlten im vergangenen Jahr noch 233,54 Euro. Im Jahr 2018 erhöht sich die Grundsteuer hier um 11,04 Euro auf 244,58 Euro.


  • Ein Zweifamilienhaus aus den 1930er Jahren kostete 2017 noch 207,46 Euro. Ab diesem Jahr zahlen die Eigentümer 217,19 Euro, also 9,73 Euro mehr.
  • Eigentümer eines Zweifamilienhauses aus den 1960er Jahren bezahlten im Jahr 2017 Grundsteuern in Höhe von 152,70 Euro. Ab diesem Jahr werden es 7,06 Euro mehr, also 159,76 Euro sein.

In der Gemeinderatssitzung beschlossen die Ratsmitglieder in Marpingen auch, im Jahr 2018 die Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe zu erhöhen. Diese lag bislang bei 270 Prozent. Zum Jahreswechsel wurde sie um 15 Prozentpunkte auf 285 angehoben. Die Gewerbesteuer bleibt konstant bei 400 Prozent.