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Nikolaus verteilt 200 Tüten Süßes

Der Namensgeber des Marpinger Nikolausmarktes unterhielt sich mit den Kindern. Foto: Frank Faber
Der Namensgeber des Marpinger Nikolausmarktes unterhielt sich mit den Kindern. Foto: Frank Faber FOTO: Frank Faber
Marpingen. Zwei Tage haben die Marpinger die 30. Auflage des Nikolausmarktes gefeiert. Auf dem Marktplatz stimmten sich Hunderte Besucher auf die Adventszeit ein. Der Nikolaus höchstpersönlich kam auch vorbei. Frank Faber

Am ersten Adventswochenende strömten die Marpinger zu Hunderten auf den Marktplatz, wo der von der Vereinsgemeinschaft organisierte Nikolausmarkt sein 30-jähriges Bestehen gefeiert hat. Elf Vereine und Organisationen waren zu einem Hüttendorf zusammengerückt und präsentierten nützliche und schmackhafte Angebote. Eine hell strahlender, zehn Meter hoher Tannenbaum überragte den Marktplatz. Eröffnet wurde die vorweihnachtliche Zusammenkunft von der Musikgemeinschaft Alsweiler/Marpingen . "Es hat alles gepasst, am Samstag hatten die Stände bis weit nach Mitternacht geöffnet", sagte Frank Weirich, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft.

Der Abiturjahrgang der Gemeinschaftsschule und das Netzwerk für Flüchtlinge hatten sich als Neumieter im Budendörfchen ins Marktgeschehen integriert. Bei den syrischen Mitbürgern gab es aus Gotteslob gefaltete Sterne zum Preis ab fünf Euro je nach Ausführung. Am Samstag gegen 21 Uhr vermeldete der Schützenverein Edelweiss den Ausverkauf seiner Frikadellen und kündigte Nachschub für den Sonntag an. Die Alternative gab es beim Kaninchenzuchtverein, der hatte noch Hasenfrikadellen vorrätig.

Auch die Marpinger Einzelhändler waren mitbeteiligt. Sie lockten am verkaufsoffenen Sonntag mit Rabatten und Aktionen. "Und in den Geschäften gibt es Gutscheine für den Nikolausmarkt", berichtete Weirich. Als daraufhin der Nikolaus auf dem Marktplatz erschien, wurde es für kurze Zeit mucksmäuschenstill. In seinem Buch stand alles über die vor ihm versammelten Kinder drin. "Gemeinsam singen wir jetzt noch ein Lied", ordnete der Nikolaus an. "Herr Kapellmeister , bitteschön", rief er Jürgen Brill und den Musikern der Mini-Big-Band als Startsignal zu. "Wenn der Nikolaus kommt, ist immer viel los, wir haben dafür eine tolle Atmosphäre", freute sich Weirich. 200 Tüten mit Süßigkeiten inklusive einer Minikopie seiner Person aus Schokolade verteilte der Nikolaus an den Nachwuchs, den Rest nahm der heilige Mann mit ins Seniorenhaus und bescherte dort die ältere Generation. Weirich lobte noch das Engagement der Vereine , ohne die ein solcher Markt nicht möglich sei.

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