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Marpingen
Moskitos deklassieren ihre Gegner aus Mundenheim

Marpingen. Von Frank Faber

Mit 34:13 (16:7) deklassierte Frauenhandball-Oberligist HSG Marpingen-Alsweiler im Heimspiel den Drittletzten VTV Mundenheim. Nach fünf Spieltagen haben die Moskitos zehn Punkte auf dem Konto und belegen hinter dem punktgleichen Tabellenführer HSG Hunsrück Platz zwei. „Das war so nicht zu erwarten. Die ersten drei Spiele war Joline Müller nicht dabei und wir haben ohne sie Zweibrücken die einzige Niederlage beigebracht“, lautete das Zwischenfazit von Trainer Jürgen Hartz.


Ex-Zweitligaspielerin Müller eröffnete dann den Torreigen gegen Mundenheim, die ohne ihre verletzte Spielmacherin Sabine Winkelmann auf verlorenem Posten standen. Mit einer starken Carina Kockler zwischen den Pfosten setzten sich die Moskitos über den Zwischenstand von 10:6 bis zur Halbzeit auf 16:7 ab. „Die Abwehrleistung hat mir sehr gut gefallen“, lobte Hartz. In der zweiten Halbzeit versuchten die Gäste durch eine Sonderbewachung, Müller aus der Partie zu nehmen und den variablen Angriffsrhythmus der Moskitos zu stören. Aber vergeblich. „Wir haben sofort reagiert und die richtigen Lösungen gefunden“, bilanzierte der Übungsleiter. Nach 40 Minuten lag die HSG 23:8 vorne und er konnte seinen jungen Akteuren genügend Spielpraxis geben. „Es ist für einen Trainer ideal, wenn man das so von außen steuern kann“, sagte der 52-Jährige.

Michelle Reis übernahm im Rückraum sofort Verantwortung, Seline Kunrath, Marie-Christin Sträßer und Johanna Brennauer belebten das Spiel auf den Außenpositionen. Über die volle Stunde hielten die Moskitos das Tempo hoch und degradierten ihre Gegenspielerinnen zu Statistinnen. Der Tempogegenstoß passte und über die sogenannte „zweite Welle“ rappelte es in der Mundenheimer-Kiste. „Unser Spiel nach vorne war gut, da wir viele Optionen besitzen, fordere ich das auch von den Spielerinnen ein“, erklärte Hartz. Das hohe 34:13-Endergebnis und den derzeitigen guten Lauf seines Teams wollte er allerdings nicht überbewerten. „Der eingeschlagene Weg stimmt, daran werden wir weiter arbeiten“, sagte der Trainer.



Auch der Spielplan meint es gut mit den Moskitos. Bis auf Zweibrücken hat sich die HSG bisher lediglich mit Gegnern aus der zweiten Tabellenhälfte messen müssen. Am Sonntag, 16 Uhr, geht es zum noch sieglosen Vorletzten TG Osthofen.