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Italienische Nacht
Marpingen liegt für eine Nacht in Italien

Die gut gelaunten Akteure der Italienischen Nacht lockten jede Menge Besucher nach Marpingen. Es wurde wieder ein gelungenes Fest.
Die gut gelaunten Akteure der Italienischen Nacht lockten jede Menge Besucher nach Marpingen. Es wurde wieder ein gelungenes Fest. FOTO: Daniel Ames
Marpingen. Italienisches Flair in Marpingen: Die Gemeinde feierte ihre zweite italienische Nacht auf dem Marktplatz. Mehr als 1000 Besucher aus der Region kamen. Von Daniel Ames

Ein Hauch von Dolce Vita wehte über den proppenvollen Marktplatz in Marpingen. Während ortsansässige Modeläden ihre Models auf den Laufsteg schickten, genossen die Besucher sommerliche Temperaturen und scharten sich um Marktstände, an denen italienische Spezialitäten feil geboten wurden.


Die zweite „Italienische Nacht“ – veranstaltet von der Gemeinde – lockte über den Tag hinweg weit mehr als 1000 Besucher an. Zum Auftakt gab eine Truppe aus der Marpinger Partnerstadt Siculiana, sizilianische Folklore, Icopari genannt, zum Besten. Akkordeonist Pippo Schenbri über die Atmosphäre: „Wir waren total überrascht von der Warmherzigkeit der Menschen hier und dem Interesse an unserer Kultur.“ Für den Wohlfühlfaktor sorgten dann auch die Temperaturen. „Das Wetter ist wie in Sizilien“, berichtete Schenbri mit einem Schmunzeln. Zum Abschluss des Festes sorgte die Band Da Vinci mit italienischer Pop-Musik für ausgelassene Stimmung in der Notte Italiana.

Die Gemeinde Marpingen hat traditionell eine starke Bindung zu Italien. Rund 400 Bürger der Gemeinde haben Wurzeln im Mittelmeerstaat. Vor einigen Jahren schließlich wurden engere Beziehungen zur sizilianischen Stadt Siculiana aufgebaut. Diese sollen mit der Gründung eines Fördervereins im September weiter vertieft werden, berichtete der Präsident des Deutsch-Italienischen Bildungs- und Kulturinstituts, Giacomo Santalucia. „Unser Ziel ist es, vor allem den Austausch von Jugendlichen zu stärken,“ erklärte Santalucia.