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Fußball
Marpingen hat noch ein paar Baustellen zu beseitigen

Gegen Aufsteiger Einöd-Ingweiler tat sich Marpingen zum Auftakt beim 2:1-Sieg schwer. Hier kann Björn Recktenwald (rechts) dem Einöder Ernes Custic nur nachschauen.
Gegen Aufsteiger Einöd-Ingweiler tat sich Marpingen zum Auftakt beim 2:1-Sieg schwer. Hier kann Björn Recktenwald (rechts) dem Einöder Ernes Custic nur nachschauen. FOTO: Wolfgang Degott
Marpingen. Fußball-Verbandsligist Marpingen-Urexweiler empfängt die SG Bostalsee zum Kirmes-Spiel. Der Saisonstart verlief noch holprig. Von Frank Faber

Verdirbt ausgerechnet Neuling SG Bostalsee der hoch gehandelten SG Marpingen-Urexweiler die Kirmes-Laune? An diesem Samstag, 16.15 Uhr, steigt das neu entstandene Kreisduell in der Fußball-Verbandsliga. Und auch der vom SV Merchweiler nach Marpingen zurückgekehrte Mittelfeldspieler Christof Rauber freut sich auf die Partie. Bei der SG fühlt er sich wie in einer Komfortzone. „Ich kann und will gemeinsam mit meinen Freunden leistungsorientiert und erfolgreich Fußball spielen“, meint der aus Alsweiler stammende „Sechser“.


Allerdings hat er zum Saisonstart mit der SG einen mühevollen 2:1-Erfolg bei Neuling Spvgg. Einöd-Ingweiler eingefahren. „Wir haben unser Niveau noch nicht erreicht, es gibt noch Baustellen, die wir beseitigen müssen“, findet der 28-Jährige.

Nach Platz drei im Vorjahr und sechs teilweise mit hohem Qualitätsstempel versehenen Neuzugängen ist die Erwartungshaltung im Umfeld riesengroß. „Gegen Bostalsee gehen wir als klarer Favorit ins Spiel, alles andere als ein Sieg passt im Kirmesspiel nicht“, weiß Rauber.



Für Philip Schäfer, Offensivspieler bei Gegner und Aufsteiger SG Bostalsee, zählt Marpingen ohnehin zu den Top-Favoriten auf den Meistertitel in der Spielklasse. „Das ist schon ein ganz starker Gegner, aber wir wollen alles daransetzen, um eventuell ein Pünktchen mitzunehmen“, sagt der 22-Jährige.

Von Landesligist SG Neunkirchen/Nahe-Selbach ist er zur neuen Spielrunde in seinen Heimatort Bosen gewechselt. „Eine Liga höher zu spielen, ist eine neue und große Herausforderung für mich, an der man wächst“, sagt er.

Beim Heimauftakt verloren die Bostalsee-Kicker mit 0:2 gegen Habach, auch weil Schäfer in Hälfte eins eine Großchance versemmelt hat. „Unser Ziel Nummer eins ist, in der Klasse drinzubleiben und dafür hält die Mannschaft komplett zusammen“, verdeutlicht Schäfer.

Hasborns Trainer Pascal Bach ahnt, was nach dem krachenden 7:0-Startschuss gegen den harmlosen Neuling Bildstock nun an diesem Sonntag im Auswärtsmatch in Merchweiler (Anpfiff, 15 Uhr) auf sein Team zukommt: „Die werden nicht sagen, hier holt euch die Punkte“. Deshalb fordert der Übungsleiter des Saarlandliga-Absteigers, dass seine Kicker an die Leistung aus der Vorwoche anknüpfen müssen.

Nach der 1:2-Auftaktniederlage in Ballweiler will der FC Freisen im Heimspiel gegen den FSV Jägersburg II an diesem Sonntag, 17 Uhr, alles reinwerfen damit der Saisonstart nicht – wie in den vergangenen Jahren – wieder nach hinten losgeht. „Die Liga ist unheimlich stark, wir müssen daheim unsere Punkte holen“, gibt FCF-Trainer Christian Schübelin vor.

Der VfB Theley soll laut Trainer Sebastian Piotrowski im heimischen Schaumbergstadion eine Macht werden. Am Samstag, 16.30 Uhr, trifft der VfB auf den SV Bliesmengen-Bolchen. „Für mich ein Topteam, gegen das wir unser Spiel durchziehen wollen“, sagt Piotrowski.

Philip Schäfer, Offensivspieler der SG Bostalsee.
Philip Schäfer, Offensivspieler der SG Bostalsee. FOTO: Fabian Arend