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Handball
Den Spieler der HSG  Nordsaar juckt es richtig in den Fingern

Oberthal. Tabellenplatz zwei, nur ein Punkt Rückstand auf Spitzenreiter HSV Merzig-Hilbringen: Den Saarlandliga-Handballern der HSG Nordsaar juckt es richtig in den Fingern. Von Frank Faber

„Die älteren Spieler haben gemerkt: Da geht was in Richtung Meisterschaft, und für einige ist es vielleicht die letzte Gelegenheit, einen Titel zu gewinnen“, vermittelt Rückraumspieler Sebastian Stoll einen Einblick in die gute Stimmung bei der HSG.


Und die soll weiter bleiben. An diesem Samstag, 20 Uhr, peilt die HSG im Heimspiel in der Oberthaler Bliestalhalle gegen den Tabellen-Achten Dudweiler-Fischbach Saisonsieg Nummer neun an. „Das muss für uns zu einer Pflichtveranstaltung werden“, sagt der 28-Jährige. Kein Wunder, denn bislang läuft es bei der HSG. „Die Trainingsbeteiligung ist gut, und obwohl  wir uns alle schon lange kennen, haben wir einen gesunden Konkurrenzkampf in der Mannschaft“, liefert Stoll einen Grund für den guten Lauf.

Der andere sei Trainer Krzysztof Wroblewski. „Er lebt den Handballsport vor und hat neue Ansichten und Spielideen eingeführt“, meint der Rückraum-Akteur. Mit Marko Heidemann, so Stoll, bilde Wroblewski ein von den Charakteren völlig unterschiedliches Trainerduo. „Manchmal weiß ich gar nicht, auf wen ich da hören soll“, scherzt er. Unter der Woche haben beide Übungsleiter eine klare Leistungssteigerung der Spieler gegenüber dem glücklichen 23:20-Sieg bei Schlusslicht Elm-Sprengen eingefordert. „Da sind wir an einer Blamage vorbeigeschrammt. Gegen Dudweiler muss einiges besser laufen“, weiß Stoll. Dabei wird Daniel Mörsdorf nicht helfen können. Wegen eines Einrisses an der Patellasehne steht der Schlussmann auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung.