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Handball
Handball: Was Nordsaar von der DHB-Auswahl lernen will

Marpingen. Deutschland ist im Handballfieber. Mehr als neun Millionen Zuschauer haben der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) beim 31:30-Sieg über Spanien am Fernseher die Daumen gedrückt. Von Frank Faber

Marko Heidemann, der Trainer des Saarlandligisten HSG Nordsaar, ist bislang vor allem von der Defensivleistung des Teams beeindruckt. „Deutschland hat in der Abwehr dominiert“, sagt er und schiebt hinterher: „Wir wollen gegen Fraulautern versuchen, eine ähnliche gute Leistung in der Abwehr zu zeigen.“


 An diesem Samstag, 20 Uhr, trifft die HSG in der Marpinger Sporthalle auf den Vorletzten HSG Fraulautern-Überherrn. „Es ist an der Zeit, dass wir mal wieder punkten“, fordert Heidemann. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Spitzenreiter HSV Merzig-Hilbringen (23:31) und den Tabellenzweiten HC Dillingen-Diefflen (24:29) hat sich Nordsaar vorerst aus dem Titelrennen verabschiedet. „Wir haben erkennen müssen, dass die Mannschaften, die vorne stehen, einen höheren Trainingsaufwand betreiben als wir. Zudem sind sie personell breiter aufgestellt“, meint Heidemann. Die HSG (21:9 Punkte) konzentriert sich nun auf einen Dreikampf mit Dillingen-Diefflen (22:8) und der HSG Saarbrücken (21:9) um den zweiten Platz. „Dazu müssen wir uns steigern“, sagt Heidemann. Aber weil einige Spieler grippegeschwächt sind, war der Trainingsbesuch unter der Woche dementsprechend dünn.