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Handball
Nordsaar bastelt am neuen Kader

Marpingen. Handball-Saarlandligist HSG Nordsaar (27:15 Punkte) baut im Kampf um den dritten Tabellenplatz auf seine Heimstärke. Derzeit beträgt der Rückstand auf die HSG Saarbrücken vier Punkte. Von Frank Faber

„Ich bin trotzdem optimistisch, dass wir das noch schaffen“, gibt sich der Trainer des Liga-Vierten, Krzysztof Wroblewski, kämpferisch. An diesem Samstag, 20 Uhr, ist ein Heimsieg in der Marpinger Sporthalle gegen den Zwölften HG Saarlouis II Voraussetzung für seinen Plan.


Eine anhaltende Auswärtsschwäche mit vier Pleiten in Folge hat die HSG in der Tabelle fünf Spieltage vor Schluss zurückgeworfen. „Auswärts haben wir auch ein mentales Problem, an dem wir arbeiten müssen“, sagt der Trainer. Des Weiteren mache sich der wegen beruflicher Verpflichtungen nicht konstante Trainingsbesuch bemerkbar. „Dadurch fehlt schon die Konzentration und mannschaftstaktisch können wir nicht so intensiv arbeiten“, erklärt Wroblewski. Nach dem verletzungsbedingten Saison-Aus von Daniel Mörsdorf, steht mit Sven Guthörl oftmals nur ein Schlussmann bei den Übungseinheiten zur Verfügung.

Zur neuen Spielrunde wollen Wroblewski und sein Trainerkollege Marko Heidemann mit einer breiter aufgestellten Personalabteilung antreten. Zwei Neuzugänge aus der Oberliga stehen bereits fest: Rückraumspieler Sebastian Hoffmann kehrt nach mehr als einem Jahrzehnt von den HF Illtal zu seinem Ex-Verein zurück. Begleitet wird der im Marpingen wohnende Hoffmann von seinem langjährigen Illtaler Weggefährten Oliver Zeitz. „Zwei erfahrene und dynamische Spieler, beide werden uns weiterbringen“, freut sich Wroblewski auf die Verstärkungen.