| 20:19 Uhr

Handball
Die Moskitos setzen sich vorne ab

Marpingen. Handball-Oberligist schlägt Osthofen klar mit 37:22, Verfolger Zweibrücken patzt. Von Frank Faber

(frf) Hausaufgabe erledigt, Haken dran: Die Handballerinnen des Oberligisten HSG Marpingen-Alsweiler haben am Samstag im Heimspiel vor 200 Zuschauern die TG Osthofen mit 37:22 (18:9) geschlagen. Dabei spielten die Moskitos über 40 Minuten, wie es sich für einen Tabellenführer gehört. „Die Abstimmung im Spiel wird immer besser, wir stehen zu Recht vorne“, sagte Trainer Jürgen Hartz zufrieden.


Beim Stand von 27:13 nahm der Trainer in der 45. Minute eine Auszeit. Hartz wollte gerade mit der Ansprache loslegen, da platzte die Stimme von Manager Reimund Klein über die Lautsprecheranlage mit einer freudigen Botschaft dazwischen: Der Tabellenzweite SV Zweibrücken hatte beim 26:26 bei der FSG Arzheim/Moselweiß überraschend einen Punkt abgegeben. Der Vorsprung der Moskitos in der Tabelle wuchs dadurch auf vier Zähler.

Trainer-Tochter Michelle Hartz und Joline Müller hatten zu Beginn mit Treffern aus dem Rückraum schnell für klare Verhältnisse gesorgt. Allerdings schossen die Moskitos zu viele Fahrkarten von beiden Außenpositionen. In der Defensive wurden die Akteurinnen nicht übermäßig gefordert, da den Gästen mit Mona Schmitt die Top-Werferin fehlte.



Hartz wechselte nach der Pause munter durch. Die Nachwuchsakteurinnen Jana Korn und Johanna Brennauer, die zuvor mit der B-Jugend die Oberligameisterschaft eingefahren hatten, konnten weitere Spielzeit sammeln. „Alle Spielerinnen sollen sehen, dass sie gebraucht werden“, so der Trainer. Auch Torhüterin Carina Kockler nahm er aus dem Kasten und schickte in der Schlussviertelstunde die A-Jugendliche Annika Werner zwischen die Pfosten.

Am Samstag, 19.30 Uhr, müssen die Moskitos beim Tabellensechsten TV Bassenheim antreten.

Die Tore für die HSG-Marpingen-Alsweiler: Michelle Hartz 12/3, Joline Müller 9, Maike Lehnen, Solveig Petrak je 4, Anna Bermann, Jana Korn, Johanna Brennauer je 2, Lara Hanslik, Marie Kiefer je 1.