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Handball
Nordsaar ist in Saarbrücken gefordert

Marpingen. 20 Jahre ist es her, dass Linkshänder Krzysztof Wroblewski für den TV Altenkessel in der 2. Handball-Bundesliga gespielt hat. „Es war meine erste Station, nachdem ich aus Polen ins Saarland gekommen bin“, erinnert sich der 52-jährige. Von Frank Faber

 An diesem Samstag, 20 Uhr, kehrt Wroblewski als Trainer des Handball-Saarlandligisten HSG Nordsaar im Auswärtsspiel bei der HSG Saarbrücken an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Der TV Altenkessel bildet mittlerweile eine Spielgemeinschaft mit dem ATSV Saarbrücken. „Es ist für mich ein besonderes Spiel, weil ich mit der Rastbachhalle viele schöne Erinnerungen verbinde“, gesteht Wroblewski. Mit dem Tabellenzweiten Nordsaar (15:3 Punkte) will er nun den Liga-Fünften HSG Saarbrücken (12:6 Punkte) aus dem Titelrennen kippen. „Wir wollen gewinnen, dann ist Saarbrücken raus und es wird ein Dreikampf an der Spitze zwischen Merzig-Hilbringen, Dillingen-Diefflen und uns“, erklärt der Nordsaar-Übungsleiter.


 In den zurückliegenden Spielzeiten haben seine Jungs nicht immer gut in Saarbrücken ausgesehen. Wroblewski weiß auch, warum. „Wir dürfen kein Harz benutzen, und ohne Harz ist ein Handballspiel nicht schön“, meint er. Am Donnerstag hat er extra zwei harzfreie Bälle von daheim mit zum Training gebracht und den Spielern das Benutzen von Haftmittel gestrichen. „Wir müssen uns daran gewöhnen, es ist auch eine Kopf-Sache“, sagt Wroblewski.