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Handball: Kann Nordsaar weiter ganz vorne mitmischen?

Marpingen. Acht Spieltage sind noch in der Handball-Saarlandliga zu absolvieren, und an der Tabellenspitze ist es irre spannend. Drei Mannschaften machen sich berechtigte Hoffnungen, kommende Runde auf überregionalem Parkett zu spielen: Spitzenreiter HSG Völklingen weist 21:5 Punkte auf, dahinter lauern die HSG Nordsaar (26:6) und der TuS Brotdorf (24:6). frf

Daniel Sinnwell, Co-Trainer bei Nordsaar , sieht dem Geschehen nach dem 29:25-Erfolg gegen Völklingen weiter gelassen entgegen: "Die Mannschaft steckt in der Entwicklungsphase. Zusätzlichen Druck machen wir uns nicht, wir arbeiten genauso zielgerichtet weiter wie zuvor." Da Trainer Peter Monz nach einer Operation seinen Reha-Aufenthalt angetreten hat, betreut Sinnwell das Team in alleiniger Verantwortung. "Ich führe das Konzept von Peter fort", erklärt der 38-Jährige.

An diesem Samstag soll gegen den TuS Elm-Sprengen (18 Uhr, Sporthalle Marpingen ) der neunte Sieg am Stück perfekt gemacht werden. "Schön langsam, nur so mit links funktioniert das nicht", warnt der Co-Trainer. Beim 27:25-Hinspiel-Sieg habe sich seine Truppe sehr schwer getan. Rückraumspieler Lars Kraus hatte damals mit einer Top-Leistung das Ruder rumreißen können. Sein Einsatz am Samstag ist aber fraglich. Sinnwell: "Die Grippewelle hat uns erwischt. Lars und Malik Recktenwald haben völlig flachgelegen, ob es geht, sehen wir erst kurz vorm Spiel."

Für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Marpingen-Alsweiler steht an diesem Samstag, 17 Uhr, die Auswärtsaufgabe beim Neunten FSV Mainz 05 II an. "Der Gegner ist für mich eine Wundertüte, mal laufen Zweitliga-Spielerinnen mit auf und mal nicht", sagt HSG-Trainer Thorsten Hell. Im Hinspiel hatte der Tabellenzweite mit 24:28 seine letzte Niederlage kassiert.