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„Eine gefühlte Niederlage“

Abstiegskampf: Der Marpinger Simon Plein (Nummer 8) wird von Jens Schmitt (links) und Lukas Warken attakiert. Am Ende trennten sich beide Teams 1:1 – was für Hellas zu wenig ist. Foto: B&K
Abstiegskampf: Der Marpinger Simon Plein (Nummer 8) wird von Jens Schmitt (links) und Lukas Warken attakiert. Am Ende trennten sich beide Teams 1:1 – was für Hellas zu wenig ist. Foto: B&K FOTO: B&K
Marpingen/Theley. Die 1:1-Punkteteilung von Verbandsliga-Schlusslicht FC Hellas Marpingen im Heimspiel gegen den Drittletzten Landsweiler/Lebach war definitiv zu wenig. Beim 1:1 des VfB Theley in Furpach parierte Torwart Georg Amann einen Foulelfmeter und sah in der Nachspielzeit Rot. Frank Faber

In dieser Verfassung wird Verbandsliga-Schlusslicht Hellas Marpingen die rote Laterne wohl nicht mehr los. Das Team von Trainer Frank Kessler kam zu Hause gegen den direkten Konkurrenten SV Landsweiler/Lebach (Drittletzter) über ein 1:1 nicht hinaus. "Es ist eine gefühlte Niederlage", fand Kessler. Mit dem einen mageren Pünktchen verpasste der FC die Gelegenheit, näher an die Mitkonkurrenten heranzurücken. So bleibt der Rückstand zum Vorletzten Hüttigweiler drei Zähler, auf Landsweiler sind es fünf.

Bis zur Pause bescheinigte Kessler seiner Truppe einen couragierten Auftritt. Nico Kiefer brachte die überlegenen Marpinger in der 22. Spielminute in Führung. "Warum die Mannschaft nach der Pause das Spiel dermaßen aus der Hand gibt, ist mir unerklärlich", rätselte Kessler. Folge: Landsweiler kam in der 66. Minute zum Ausgleich. Marpingens Abwehrspieler Michael Jostock fälschte einen Schuss unglücklich zum 1:1 ins eigene Netz ab. "So etwas passiert, weil wir nach vorne nichts mehr gemacht haben", haderte Kessler.

Hoch her ging es zwischen dem Liga-Elften SV Furpach und dem Tabellen-13. VfB Theley. "Eigentlich waren wir die bessere Mannschaft, aber in der Nachspielzeit haben wir um den einen Punkt zittern müssen", fand VfB-Trainer Timo Hinsberger. Furpach war durch Philipp Schmelzer mit 1:0 (14. Minute) in Führung gegangen. VfB-Spielführer Matthias Schneider glich zwei Minuten später aus. "Bis zum Wechsel haben wir das Spiel kontrolliert, nach vorne waren wir aber nicht zwingend genug", monierte Hinsberger. Nach einer Stunde parierte VfB-Schlussmann Georg Amann einen Foulelfmeter von Matthias Spuhler. "Die Schlussphase war turbulent ohne Ende", schilderte der VfB-Trainer. In der dritten Minute der Nachspielzeit traf Schiri Carsten Schyma aus Sicht von Hinsberger eine falsche Entscheidung und schickte Amann wegen Handspiels außerhalb des Strafraums vom Platz. "Georg hat den Ball mit Bauch abgewehrt", sagt Hinsberger. Fünf Minuten legte der Schiedsrichter noch drauf, in denen Spielführer Schneider den VfB-Kasten sauber hielt. Am morgigen Mittwoch, 19 Uhr, empfängt der VfB den Tabellen-Zehnten FC Homburg II.