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Keltenpark
Kreistag gibt grünes Licht für Nationalparktor

Am Fuße des Hunnenrings bei Otzenhausen entsteht ein Besucherzentrum.
Am Fuße des Hunnenrings bei Otzenhausen entsteht ein Besucherzentrum. FOTO: B & K / Franz Rudolf Klos
St. Wendel. Das Saarland, der Landkreis St. Wendel und die Hochwaldgemeinde Nonnweiler finanzieren das Projekt. Von Volker Fuchs

Aller guten Dinge sind drei. Dieses Sprichwort trifft auf das geplante saarländische Nationalpark-Tor Keltenpark in Otzenhausen zu. Denn drei Beteiligte werden das Eingangstor zum Nationalpark Hunsrück-Hochwald bauen und unterhalten: das Saarland, der Landkreis St. Wendel und die Hochwaldgemeinde Nonnweiler. Diese drei Partner gründen dafür einen Zweckverband. Der Kreistag St. Wendel hat in seiner jüngsten Sitzung der Gründung dieses Zweckverbandes einmütig zugestimmt. Für den Bau des Besucherzentrums am Fuß des Hunneringes sind 4,2 Millionen Euro vorgesehen. Davon trägt das Land 70 Prozent der Kosten. Eine höhere Förderung aufgrund der touristischen Bedeutung des Vorhabens wird beantragt. Der Landkreis ist mit zehn Prozent der Investionskosten dabei. Der Rest kommt auf die Gemeinde zu. Land, Kreis und Kommune teilen sich künftig auch  die Unterhaltungskosten.


Die Gründung des Zweckverbandes bezeichnete Landrat Udo Recktenwald als einen wichtigen Schritt hin zum Keltenpark.  Er sieht in dem Eingangstor zum Nationalpark eine große Entwicklungschance für die Region. Recktenwald: „Wir bekommen ein weiteres touristisches Highlight. Das sehen die Vertreter der Kreistagsfraktionen ebenso.