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Kreis-Chorverband
Kreis-Chorverband zieht Bilanz für das Jahr 2017

Oberkirchen. Mit 63 Chören geht der Kreis-Chorverband (KCV) St. Wendel ins laufende Jahr. Diese unterteilen sich in 30 Männer-, 25 Gemischte-, ein Frauen- sowie sieben Kinder- und Jugendchöre. Ein Chor (MGV Freisen) hat sich abgemeldet, und der Kinder- und Jugendchor in Scheuern kam dazu. Vom KCV Merzig-Wadern wurden 13 Chöre übernommen (wir berichteten). Insgesamt sind nun 1432 Sänger in den Chören des Verbandes aktiv, die von 1802 inaktiven Mitgliedern unterstützt werden.

Diese statistischen Werte stammen aus dem Bericht des Vorsitzenden des KCV St. Wendel, Matthias Nickels. Bei der Jahreshauptversammlung des Verbandes in Oberkirchen ging er auf die Aktivitäten des Verbandes ein. Hier standen Singen 60+, die Chorleiterversammlung, die Chorwerkstatt, und das Adventskonzert im Vordergrund. Nickels ging weiter auf die anstehenden Termine ein, mit dem Höhepunkt Sing-City am 1. September in St. Wendel. Dort werden  mehr als 100 Chöre auftreten.


Aus dem Kassenbericht von Anette Beck war ein Minusbestand zu entnehmen, der seine Begründung aber in den Ausgaben für die Nachwuchsarbeit mit der Chorwerkstatt „Tag der jungen Stimmen“ hatte. Bei diesem wurden 87 Kinder und Jugendliche einen Tag lang von sechs Dozenten musikalisch unterrichtet und den ganzen Tag kostenfrei verpflegt und betreut. Auf diese Veranstaltung ging auch Kreischorleiter Thomas Martin ein, der sie als „ein Alleinstellungsmerkmal und Aushängeschild des KCV St. Wendel auf Landesebene und darüber hinaus“ bezeichnete. Er betonte, dass all die traditionellen Termine des Vorjahres auch 2018 auf dem Programm stehen.

Bei den Aussprachen zu den Berichten bedankte sich Dietmar Geiger, Vorsitzender des Männergesangsverein (MGV) Wadrill, im Namen der neu hinzugekommenen Vereinen für die freundliche Aufnahme im KCV St. Wendel. Bei den Neuwahlen wurde vom stellvertretenden Vorsitzenden Willi Klesen vorgeschlagen, auch einen Vertreter der neuen Chöre in den Vorstand zu wählen, um auch deren Interessen und Vorschläge mit einzubringen. Dazu schlug er Dietmar Geiger vor.