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| 20:42 Uhr

Randnotizen sind die wahren Schlagzeilen

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ARRAY(0x9bb0638) FOTO: Robby Lorenz
Unsere Woche. Matthias Zimmermann

Randnotizen geraten oftmals unter die Räder. Doch am Ende dieser Woche wollen wir ihnen endlich einmal zu Ruhm und Ehre verhelfen. Jetzt werden sie zu Schlagzeilen. Reporter gefangen: Während einer groß angelegten Feuerwehrübung im Kasteler Seniorenheim hat sich ein SZ-Kollege im geräumten Gebäude der Freiheit beraubt. Keine Chance, jemanden zu erreichen, der ihn aus der misslichen Lage befreite. Wie kam's? Auf der Suche nach einem Fensterplatz für passable Einsatzfotos verschlug's den Kollegen in einen menschenleeren Raum. Kaum, dass er ihn betreten hat, fiel die Tür ins Schloss, von innen nicht zu öffnen. Es handelte sich um ein Zimmer für Bewohner unter Aufsicht. Der verzweifelte Versuch, sich Helfern draußen bemerkbar zu machen, scheiterte: Die Fenster - ebenfalls verriegelt. Auf Alarm per Rufknopf reagierte niemand, das Personal war ja auch evakuiert. Letzte Hoffnung: das Funktelefon, was wegen dicker Mauern fast fehlschlug. Schließlich gelang dem Reporter die Kontaktaufnahme mit der Außenwelt, ein Feuerwehrmann rettete den festsitzenden Journalisten. Pressefotograf entwaffnet: Während seines Festeinsatzes am Bostalsee kam sein Equipment abhanden. Unklar, ob der Betroffene baselig war oder ein Schelm ihm einen Streich spielte. Es dauerte, bis das vermaledeite Ding unversehrt auftauchte, der Bericht gerettet war. Verwaltungschef in spe klatschnass: Während der Abschiedsfeier für Bürgermeister Werner Laub in der aufgeheizten Marpinger Schule trieb's Nachfolger Volker Weber den Schweiß nicht nur auf die Stirn. Er nestelte mit durchnässtem Taschentuch an den Sintfluten. Vertraute waren sogar versucht, ein Badelaken zu reichen, um den Sturzbächen Einhalt zu gebieten. Kaum im Amt, meisterte er schon mal diese Katastrophe.