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Hunde müssen an die kurze LeineStadtverwaltung will mehr angeleinte Hunde und weniger Hundekot

St. Wendel. Hunde müssen auf dem stark frequentierten Freizeitrundweg im St. Wendeler Wendelinuspark auf dem ehemaligen Kasernegelände an die kurzen Leine genommen werden, um Läufer und Radfahrer nicht zu gefährden. Darauf weist die St. Wendeler Stadtverwaltung jetzt in einer Pressemitteilung hin

St. Wendel. Hunde müssen auf dem stark frequentierten Freizeitrundweg im St. Wendeler Wendelinuspark auf dem ehemaligen Kasernegelände an die kurzen Leine genommen werden, um Läufer und Radfahrer nicht zu gefährden. Darauf weist die St. Wendeler Stadtverwaltung jetzt in einer Pressemitteilung hin. Ihre Begründung: In letzter Zeit kam es vermehrt zu Unfällen, bei denen Radfahrer durch Hunde zu Fall gebracht und dabei erheblich verletzt wurden. Ein "zunehmendes Ärgernis" für alle Benutzer des Rundweges stelle auch Hundekot dar, der den Parcours immer wieder verschmutzt, heißt es. Die Stadtverwaltung appelliert deshalb an die Hundebesitzer, ihre vierbeinigen Begleiter wenigstens in die Randbereiche zu führen, damit die Tiere "ihr Geschäft" nicht mitten auf dem Weg verrichten müssen. St. Wendels Bürgermeister Klaus Bouillon setzt in diesem Zusammenhang, wie er sagt, "auf das Verständnis und die Fairness der Hundehalter". Und er droht: Sollten sich "die Missstände und Sicherheitsrisiken" jedoch noch verstärken, so sehe er sich gezwungen, die Mitarbeiter des Ordnungsamtes zu Kontrollen im Wendelinuspark einzusetzen und die Vergehen auf der Basis des Bußgeldkataloges ahnden zu lassen oder sogar ein Hundeverbot auf dem Sport- und Freizeitparcours zu verhängen. red