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Volleyball
SSC Freisen in Villingen chancenlos

Freisen. Zu Hause läuft’s, auswärts dagegen nicht. So könnte man den bisherigen Saisonverlauf der Volleyballerinnen des SSC Freisen in der 3. Liga Süd beschreiben. Von Philipp Semmler

Während das Team von Trainerin Brigitte Schumacher alle drei Begegnungen vor heimischen Publikum mit 3:2 gewann, kassierte es am Samstag im zweiten Auswärtsspiel die zweite klare Niederlage. Beim Tabellenvorletzten TV Villingen zog Freisen mit 0:3 den Kürzeren (23:25, 14:25, 16:25).


„Das war der bislang schlechteste Gegner in dieser Saison. Aber wir hatten eine viel zu hohe Eigenfehlerquote“, ärgerte sich Schumacher. „Den ersten Satz hätten wir trotzdem gewinnen können. Aber danach haben wir einfach aufgegeben. Ich habe meine Mädels nicht wiedererkannt.“

Die Fahrt ins südliche Baden-Württemberg stand für den SSC von Beginn an unter keinem guten Stern. Nicht auf dem Feld stand die verletzte Zuspielerin Leonie Dewes (Bänderanriss). Zudem ging Leistungsträgerin Doreen Werth angeschlagen in die Partie. „Sie hat die ganze Woche mit einer Erkrankung flach gelegen“, berichtete Schumacher. So konnte Werth nie ihr eigentliches Leistungs-Niveau erreichen.



Aber auch fitte Spielerinnen blieben unter ihren Möglichkeiten. „Lediglich unsere beiden Libera Nadja Schmitt und Chantal Gelzleichter sowie Zuspielerin Lara Fox, die ich im dritten Satz eingewechselt habe, hatten Normalform“, urteilte Schumacher. Am Samstag empfängt Freisen nun den TSV GA Stuttgart (18.30 Uhr). Der SSC ist vor dem Duell Siebter, die Schwaben liegen punktgleich auf dem drittletzten Tabellenplatz.