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Freisen
Verspätetes Maifeuer und brennende Hecke rufen Feuerwehr auf den Plan

Freisen. Gleich zwei Mal mussten Löschbezirke der Gemeinde Freisen am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag ausrücken. Wobei es nur einmal etwas zu löschen gab. Von Evelyn Schneider

Gegen 21.40 Uhr ist die erste Einsatzmeldung bei der Integrierten Leitstelle in Saarbrücken eingegangen. Wie Feuerwehr-Sprecher Dirk Schäfer berichtet, sprach die Anruferin von einer größeren Stallung auf einem Aussiedlerhof im Freisener Ortsteil Asweiler, die brannte. Sie vermutete, dass sich noch Tiere darin befinden könnten. Zehn Meter hoch würden die Flammen schon ausschlagen. „Mit diesen Informationen wurde durch die Leitstelle „Brand 5“ausgelöst“, erläutert Schäfer. „Hiermit verbunden ist die Alarmierung zahlreicher Einheiten der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei“.


Als wenig später die ersten Einsatzkräfte auf der Anfahrt zu dem 500 Meter außerhalb des Dorfes gelegenen Hof waren, nahmen auch sie den Feuerschein schon von weitem wahr. Vor Ort dann die Überraschung: Die Flammen stammten von einem verspäteten Maifeuer. Über dieses Maifeuer hatte inzwischen auch ein Mann die Asweiler Feuerwehrwehr in Kenntnis gesetzt. Vermutlich war er durch die Sirenenalarmierung aufgeschreckt worden und fuhr vom Aussiedlergehöft zum Feuerwehrgerätehaus, so Schäfer. Der Löschbezirk Asweiler blieb noch als Brandwache auf dem Hof bis das Feuer heruntergebrannt war.

Nächster Einsatz nach Mitternacht

Für den Löschbezirk Freisen gab es dann um 0.22 Uhr den nächsten Alarm. Gemeldet war ein Heckenbrand in der Rückweilerstraße. Und tatsächlich stand dort eine Fichtenhecke auf einer eine Fläche von zirka 15 Quadratmetern in Flammen. Diese drohten auf die angrenzende Garage, in der ein Auto abgestellt war, überzugreifen. „Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das glücklicherweise verhindert werden“, berichtet der Feuerwehr-Sprecher. Nach rund einer Stunde war auch dieser Einsatz beendet.