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Ursache noch unklar
Unfall auf der Landstraße bei Grügelborn

 Der Fahrer des Kleintransporters musste mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen werden.
Der Fahrer des Kleintransporters musste mit dem Hubschrauber in die Klinik geflogen werden. FOTO: Dirk Schäfer
Grügelborn. Von Evelyn Schneider

Es war am frühen Freitagmorgen, kurz nach 7 Uhr, als sich der Unfall ereignete. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein 33-Jähriger aus Würzburg mit seinem Ford-Kleintransporter samt Ladefläche mit Plane und Spriegel auf der L 133 aus Richtung Furschweiler kommend. In der entgegengesetzten Richtung war eine 18-Jährige aus der Gemeinde Namborn in ihrem VW-Polo unterwegs.


Wie Kreisbrandinspekteur Dirk Schäfer weiter berichtet, kam es auf Höhe des Leitzweiler Hofs aus bisher unbekannten Gründen zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Dabei wurde der Kleintransporter umgeworfen und kam seitlich im Straßengraben zum Liegen. Der Polo blieb rund 100 Meter weiter stehen.

 Die junge Fahrerin dieses Polos kam zur weiteren Untersuchung ins St. Wendeler Krankenhaus.
Die junge Fahrerin dieses Polos kam zur weiteren Untersuchung ins St. Wendeler Krankenhaus. FOTO: Dirk Schäfer


Bei der Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg ging in die Meldung ein, dass eine Person eingeklemmt sei. Daher schrillte der Alarm bei den Feuerwehrleuten. Als diese vor Ort eintrafen, konnten sie Entwarnung geben. Ersthelfer hatten den Fahrer des Kleintransporters bereits aus dem Fahrzeug befreit. Eine zufällig an der Einsatzstelle vorbeikommende Rettungssanitäterin und das Team eines Rettungswagens betreuten ihn. Ersthelfer kümmerten sich um die Polo-Fahrerin.

Die Feuerwehr sicherte derweil die Einsatzstelle ab, stellte den Brandschutz sicher und kontrollierte, ob Betriebsstoffe ausgelaufen waren. Mit dem Rettungshubschrauber wurde der 33-Jährige auf den Winterberg in Saarbrücken gebracht, für die 18-Jährige ging es zur weiteren Untersuchung ins St. Wendeler Krankenhaus. Laut Polizei ist die Fahrerin des Polos leicht verletzt, der Fahrer des Kleintransporters schwer, aber nicht lebensgefährlich. Ein Gutachter soll nun ermitteln, wie es zu dem Unfall kam. Der Streckenabschnitt war bis zum frühen Nachmittag voll gesperrt, berichtet die Polizei.

 Im Einsatz waren: Löschbezirke Grügelborn und Freisen, Notarzt St. Wendel, Rettungswagen DRK-Wache St. Wendel, Rettungswagen DRK-Wache Freisen, Rettungshubschrauber Christoph 16, Polizei, Landesbetrieb für Straßenwesen sowie ein Gutachter.