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Schule
Sanitäranlage für Schüler wird modernisiert

In den Altbau der Grundschule Freisen-Oberkirchen wird investiert.
In den Altbau der Grundschule Freisen-Oberkirchen wird investiert. FOTO: Melanie Mai
Oberkirchen. Freisen will kräftig in die Grundschule in Oberkirchen investieren. Auch der Brandschutz wird erneuert. Von Melanie Mai

Der Altbau der Grundschule Freisen-Oberkirchen wird seinem Namen gerecht. Nach Angaben von Freisens Bürgermeister Karl-Josef Scheer (SPD)  ist so manches in dem Gebäude in die Jahre gekommen. Daher werde  das Geld, das das Kommunalinvestitionsfördergesetz in die Gemeindekasse spült, in die Grundschule in Oberkirchen investiert. Zunächst einmal sind das rund 300 000 Euro. Insgesamt stünden 462 000 Euro zur Verfügung; bei Bedarf werde das Geld abgerufen.


In erster Linie geht es um die sanitären Anlagen in dem Gebäude. „Die sind nicht mehr zeitgemäß“, sagt Scheer. Für die 45 Jungen und 45 Mädchen, die derzeit die Grundschule besuchen, gibt es vier neue WC und zwei Waschtische für die Mädchen sowie zwei neue Toiletten, drei Urinale und zwei Waschtische für die Jungen.  Außerdem sollen die Elektroinstallationen und der Brandschutz auf den neuesten Stand gebracht werden.

Brandschutz und Elektroverteilung sollen übrigens auch im neuen Gebäude erneuert werden.  „In der Schule wird immer mehr mit neuen  Medien gearbeitet, dem müssen wir Rechnung tragen“, sagt Scheer.  Allerdings sollen dort erst die Bauarbeiten beginnen, wenn die im Altbau abgeschlossen sind. Schließlich könne bis 2021 Geld aus dem Förderpaket abgerufen werden. Derzeit stimme die Gemeinde Details mit dem Bildungsministerium ab. Sobald der Freisener Haushalt genehmigt sei, könne es losgehen. „Wir wollen möglichst viel in den Sommerferien schaffen“, sagt Scheer. Ansonsten müssten die Bauarbeiten mit dem Schulbetrieb abgestimmt werden. Schließlich geht in dem Altbau nicht nur die Nachmittagsbetreuung über die Bühne, dort gibt es auch reguläre Klassenräume. „Wenn gebohrt und gearbeitet wird, würde das den Unterricht stören“, sagt Scheer. Also müsse in den Ferien und mittags gewerkelt werden.