| 20:33 Uhr

Konzert
Piraten der Karibik treffen den König der Löwen

Die Musikgemeinschaft Alsweiler-Marpingen konnte bei ihrem Konzert besonders junge Zuhörer mit Filmmusik-Arrangements in ihren Bann ziehen.
Die Musikgemeinschaft Alsweiler-Marpingen konnte bei ihrem Konzert besonders junge Zuhörer mit Filmmusik-Arrangements in ihren Bann ziehen. FOTO: Matthias Neis
Marpingen. Bei einem Konzert unter dem Motto „Bühne frei“ präsentierte die Musikgemeinschaft Alsweiler-Marpingen Werke aus der symphonischen Blasmusik und tolle Arrangements aus Filmen und Musicals. Bei Highlights aus dem Musical „König der Löwen“ und der Filmmusik zu „Fluch der Karibik“ mussten die Musiker an ihre Grenzen gehen. Aber aufgrund des sicheren und unaufgeregten Dirigats von Sabrina Werth meisterte das Orchester alle Anforderungen und ließ auch diese Kompositionen zu einem Erlebnis werden.

Bei einem Konzert unter dem Motto „Bühne frei“ präsentierte die Musikgemeinschaft Alsweiler-Marpingen Werke aus der symphonischen Blasmusik und tolle Arrangements aus Filmen und Musicals. Bei Highlights aus dem Musical „König der Löwen“ und der Filmmusik zu „Fluch der Karibik“ mussten die Musiker an ihre Grenzen gehen. Aber aufgrund des sicheren und unaufgeregten Dirigats von Sabrina Werth meisterte das Orchester alle Anforderungen und ließ auch diese Kompositionen zu einem Erlebnis werden.


Die umfangreiche Probenarbeit im Vorfeld hat sich gelohnt, das Orchester war sehr gut eingestimmt und präsentierte alle Werke mit viel Musikalität, Gespür für gutes Zusammenspiel und dynamische Feinheiten. Natürlich waren die Musiker motiviert durch die voll besetzte Aula. Sehr erfreulich war, dass viele junge Leute den Weg in die Aula gefunden hatten. „Ich wusste gar nicht, dass ein Musikverein so tolle Musik spielen kann“, meinte eine junge Zuhörerin. Die originelle und humorvolle Moderation von Julien Dörr und Nicole Becker trug mit dazu bei, die Zuhörer auf die entsprechenden Musikbeiträge einzustimmen, sie neugierig zu machen.

Als kleiner Wehrmutstropfen müssen aber die akustischen und räumlichen Verhältnisse in der Aula angesehen werden, die ja als Pausenhalle der Schule dient. Ohne technische Hilfen wäre ein gutes Hörerlebnis in diesem akustisch trockenen Raum nicht möglich gewesen. Dennoch: „Ich bin rundum zufrieden mit dieser musikalischen Leistung“, meinte die Dirigentin des mit 40 Musikern in allen Registern gut besetzten Orchesters. Für alle Darbietungen spendete das Publikum begeistert Applaus und ließ die Musiker nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne gehen.